Sylt: Frau macht Urlaub auf der Insel – danach richtet sie einen Appell an alle Reisenden

Viel los bei der Anreise nach Sylt.
Viel los bei der Anreise nach Sylt.
Foto: picture alliance/dpa

Als einer der beliebtesten Urlaubsinseln war Sylt schon vor der Corona-Krise gut besucht. Doch seit Ausbruch der Pandemie ist das Interesse an Reisen im Heimatland enorm gestiegen. Das war an der Nordsee deutlich zu sehen.

Vergangenes Jahr haben zahlreiche Urlauber die Insel gestürmt. Auch in diesem Sommer könnten Sylt die gleichen Szenen blühen (MOIN.DE berichtete). In einer Facebook-Gruppe hat eine Urlauberin nun von ihrem Urlaub auf der Insel berichtet.

Sylt bietet auch ruhige Orte

Ihr Fazit ist eindeutig. „Lasst euch nicht verrückt machen“, appelliert sie an andere Insel-Fans. Natürlich treffe man auf der Friedrichstraße, der belebten Einkaufsstraße in Westerland, viele Menschen.

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„Aber das weiß und will man“, stellt sie klar. Ansonsten finde man viel Ruhe, egal ob in Hörnum, Wenningstedt oder List – „Herrliche Ruhe, wenn man will“. Sie selbst habe in Rantum gecampt. Der Platz sei zu einem Drittel belegt gewesen.

Unter dem Beitrag zeichnet sich ein klares Bild ab: Viel weitere Urlauber stimmten ihr zu. „Genauso haben wir es auch erfahren“, stimmt beispielweise eine Frau zu.

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Der Tourismus ist seit über 100 Jahren auf Sylt von erheblicher Bedeutung, seit Westerland 1855 zum Seebad (Kurort) wurde
  • Im Sommer befinden sich täglich rund 150.000 Menschen auf der Insel
  • Zum Vergleich: Lediglich rund 18.000 Menschen leben auf Sylt

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Sylt-Urlauber meist vorbildlich

Die gleiche Erfahrung hat auch eine andere Urlauberin gemacht: „Dort, wo es vor der Pandemie schon voll war, da ist es nun auch etwas voller“, resümiert sie nach einer Woche auf Sylt. „Es gibt aber nach wie vor wunderbare Ecken, die gar nicht überfüllt sind“, fügt sie hinzu.

„Es ist alles hervorragend organisiert“, findet auch ein Mann. Zwar gebe es ein paar „schwarze Schafe“, aber der Großteil der Touristen und Gewerbetreibenden halte sich vorbildlich an die Regeln.

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„Die Friedrichstraße ist nicht Sylt“, kommt von einem anderen Insel-Fan. „Es gibt unzählige Strandabschnitte und Wege, wo man fast allein ist“, stellt er klar.

Sehr gut fasst folgender Kommentar die Lage zusammen: „Jeder so wie er will. Die Insel ist sehr vielseitig“ und „Keiner wird gezwungen, nach Sylt zu fahren.“ Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. (lh)