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Sylt: Luxus-Insel rüstet auf – dabei geht es um Leben und Tod

Auf Sylt wird mächtig aufgerüstet und das geht richtig ab! Diese Neuanschaffung macht den Strand in Zukunft deutlich sicherer…

© IMAGO / Westend61

Sylt: Was man über die Trauminsel in der Nordsee wissen muss

Über die berühmte nordfriesische Insel Sylt gibt es viel zu lernen. Sie steht zu weiten Teilen unter Naturschutz und beherbergt den nördlichsten Punkt Deutschlands.

Die Nordsee-Insel Sylt zieht jedes Jahr unzählige Urlauber an. Insbesondere in den Sommermonaten tummeln sich die Menschen in Massen an den Stränden. Was für viele die lang ersehnte Auszeit in der Sonne mit der Familie ist, bedeutet für manche Menschen Arbeit – und es geht dabei um Leben und Tod.

An den Stränden der Insel Sylt sorgen zahlreiche Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Badegäste im Meer. Ein extrem herausfordernder Job, denn es geht um etliche Kilometer Badestrände, die abgesichert werden müssen. Trotzdem sterben immer wieder Menschen beim Baden in der Nordsee. Die Rettungsschwimmer der Nordsee-Insel haben deshalb jetzt ordentlich aufgerüstet und folgen dabei dem Beispiel von zahlreichen Stränden weltweit, etwa auf Hawaii.

Sylt: Immer wieder Einsätze für Retter

Während an den meisten Stränden im Norden Ehrenamtliche der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für Sicherheit sorgen, sind auf Sylt die meisten Rettungsschwimmer fest bei der Gemeinde angestellt – Lebensretter als Vollzeit-Job. Ernste Einsätze unter Lebensgefahr passieren zwar selten, aber sie kommen vor und dann ist jede Sekunde entscheidend. Eine besondere Neuanschaffung soll den Rettern auf der Nordsee-Insel damit nun unter die Arme greifen, wie die „shz“ berichtet.

Auf Sylt gilt es für die Rettungsschwimmer jeden Tag etliche Kilometer Strand zu sichern. Kein leichter Job für ein paar Leute. Ein Gerät welches bereits Rettern an Stränden von Hawaii, Frankreich oder auch Holland den Arbeitsalltag erleichtert, kommt nun auch auf Sylt zum Einsatz. Mit dieser Neuanschaffung sind die Retter im Notfall blitzschnell im Wasser, um Menschen aus der Nordsee zu retten.

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Sylt: Verstärkung mit ordentlich Tempo

Das neue Gefährt, welches die Arbeitsbedingungen der Sylter Retter deutlich verbessern soll: ein speziell für den Einsatz im Sand umgerüstetes Quad. Damit geht es im Ernstfall mit Tempo 60 zum nächsten Einsatzort – eine wahre Bereicherung für das Team am Hörnumer Weststrand auf Sylt. „Zehnmal schneller am Einsatzort als zu Fuß“, berichtet der Chef vor Ort, der „shz“. Dennoch sieht er noch weitere Möglichkeiten um die Sicherheit von Badegästen auf der Nordsee-Insel zu verbessern.


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An der Küste von Sylt sorgten immer wieder Badeunfälle und Rettungsaktion für Schlagzeilen. Das Quad kann nun dazu beitragen, dass Baden auf der Insel für Urlauber sicherer zu machen. Die Rettungsschwimmer äußern aber auch, dass ein zweites Fahrzeug sinnvoll wäre. Schließlich gilt Sylt als eines der beliebtesten Urlaubsziele und die Strände werden auch in der nächsten Saison wieder voll mit Menschen sein.