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Sylt: HIER hat gerade niemand mehr Spaß – der Grund ist bitter

Auf Sylt schauen die Insulaner und Urlauber in die Röhre! Sie müssen auf einen beliebten Betrieb verzichten.

© IMAGO / Waldmüller

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

Auf Sylt schauen einige Sportler aktuell in die Röhre! Wer auch in den kalten Monaten am liebsten jede Welle reiten möchte, geht im Moment leer aus. Schließlich sind sämtliche Badeanstalten auf der Insel dicht.

Obwohl sich das Freizeitangebot der Insulaner und Urlauber dadurch drastisch schmälert, versuchen die Menschen auf Sylt optimistisch zu bleiben. Einige von ihnen kommen sogar auf die kuriosesten Alternativen.

Sylt: Freizeitspaß gerät ins Stocken

Die zum Teil extrem gestiegenen Energiepreise machen den Erlebnisbädern in Schleswig-Holstein stark zu schaffen. Trotz umfangreicher Sparmaßnahmen haben einige Bäder die Notbremse gezogen und geschlossen – auch über die übliche Zeit der Reparaturarbeiten hinaus. Auf dem Festland konnten sich einige Bäder dadurch retten, dass sie die Wassertemperatur gesenkt haben.

Die „Sylter Welle“ in Westerland trifft es allerdings besonders hart. Der Betrieb ist seit dem 9. Januar wegen einer energetischen Sanierung für mehrere Wochen geschlossen. „Die energetische Sanierung, die der ISTS für die Sylter Welle vorgesehen hat, ist ein Mammutprojekt. Das umfangreiche Maßnahmenbündel beinhaltet sowohl technische Erneuerungen zur Energieeinsparung als auch zukunftsfähige Maßnahmen zur Gewinnung von Energie“, erklärt das Bad auf der Internetseite.

Einige Teile der Lüftung stammen teilweise noch aus den 1980er-Jahren und machen die Sanierungsarbeiten nicht gerade einfacher. Anfang Februar soll das Sportbecken wieder einsatzbereit sein. Der Rest des Freizeitbades soll aber erst zum Beginn der Osterferien wieder seine Tore öffnen.

Menschen aus der Region werden kreativ

Deswegen müssen Anwohner und Touristen umdisponieren. In einer Facebook-Gruppe, in der sich Menschen in der Region austauschen, ist das Schwimmbad ein großes Thema. Einige kommen dabei auf amüsante Ideen. So schlagen nicht wenige Anwohner vor, einfach im Meer schwimmen zu gehen. Natürlich bietet sich das in der Region an, schließlich liegt die Nordsee direkt vor der Haustür. Wie viele Menschen sich im Januar allerdings in das kühle Nass trauen, sei mal dahin gestellt.


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Ganz abwegig ist die Idee jedoch nicht. Schließlich haben sich beim Neujahrsschwimmen einige hartgesottene Wasserratten unter Beweis gestellt. Am ersten Tag im neuen Jahr versammeln sich traditionell mutige Schwimmer, um gemeinsam in das kalte Meer zu springen.