Usedom: Hund stürzt 30 Meter in die Tiefe – dann passiert Unglaubliches

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

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Ein schreckliches Erlebnis mussten ein Paar und sein Hund auf Usedom erleben!

Für die Urlauber aus Dresden wurde ein Spaziergang auf Usedom zum Albtraum. Denn plötzlich verlor ihr Schäferhund-Mischling das Gleichgewicht und stürzte an der Steilküste 30 Meter in die Tiefe.

Usedom: Unglücklicher Unfall auf der Insel

Das Paar war mit seiner kleinen Tochter im Kinderwagen und dem angeleinten Hund Sandor auf dem Streckelsberg nahe der dortigen Aussichtsplattform unterwegs. Dann kam es zum unglücklichen Moment, als Sandor plötzlich Gleichgewichtsstörungen bekam und nach links driftete.

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Mit seinen 14 Jahren ist der Schäferhund-Mischling nicht mehr der Jüngste. Durch das nasse Laub und den feuchten Boden verlor der Hund den Boden unter den Füßen und rutschte weg. Es ging steil abwärts.

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Das ist Usedom:

  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Zuerst habe ihr Mann noch versucht, den Hund an der Leine zu halten, sagt Sandors Besitzerin Maike Krohn der „Ostsee Zeitung“. Doch der verhedderte sich darin, als er den Hang hinunter kullerte. Dann habe ihr Mann die Leine losgelassen, weil er das Tier nicht strangulieren wollte. Und so kullerte Sandor an die 30 Meter tief.

Usedom: Einsatzkräfte war nicht genug

Der Hundebesitzer, Martin Krohn, kraxelte hinter dem Hund ebenfalls den Hang hinab. Doch dieser Rettungsversuch war erfolglos.

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Die Tierrettung musste her. Diese war schnell vor Ort, begann mit der Erstversorgung und gab dem Tier eine Beruhigungsspritze. Zu diesem Zeitpunkt dachte Maike Krohn, dass es das mit Sandor war. „Wenn man aus so einer Höhe fällt, können eigentlich die Knochen nicht mehr heil sein“, sagt die Urlauberin im Gespräch mit der „Ostsee Zeitung“.

Die Tierrettung Greifswald benötigte Verstärkung und rief die Feuerwehr. Schließlich konnten die Einsatzkräfte das Tier mit einer Schleifkorbtrage retten. Der Hund wurde sofort zu einer Tierärztin auf der Insel Usedom gebracht.

Was die Tierärztin feststellte, war für alle Beteiligten unglaublich: Sandor hat keine Verletzungen bis auf einen Schock und einer Schramme über dem Auge. „Für uns ist das immer noch unfassbar“, wird Maike Krohn zitiert.

Dieser Einsatz wird der Familie, der Freiwilligen Feuerwehr Koserow und der Greifswalder Tierrettung sicher lange in Erinnerung bleiben. (mae)