Usedom: Hier spielten einst Kinder – heute ist dieser Ort zum Gruseln

Auf der Insel Usedom gibt es einige „Lost Places“. Wie hier in Peenemünde (Symbolbild).
Auf der Insel Usedom gibt es einige „Lost Places“. Wie hier in Peenemünde (Symbolbild).
Foto: picture alliance / Eventpress Hoensch | Eventpress Hoensch

Sogenannte „Lost Places“ sind beliebt wie eh und je. Alte verfallene Gebäude, die einen ganz eigenen Zauber innehaben, faszinieren ihre Besucher. Auch auf der Insel Usedom gibt es einige von ihnen zu entdecken.

Einst schliefen an einem der mystischen Orte Kinder in einem Ferienlager. Doch heute fehlt von der Kinderfreundlichkeit jede Spur. Ein Urlauber hat die schaurig-schöne Atmosphäre in einem Video geteilt, das Usedom-Fans einen Schauer über den Rücken jagt.

Usedom: Ruinen waren einst ein Ferienlager

Der Urlauber hat es sich zum Hobby gemacht „Lost Places“, also verlorene und vereinsamte Orte, zu erkunden und fotografieren. Sein letztes Ziel war das einstige Ferienlager auf Usedom. In einem YouTube-Video nimmt er die Zuschauer mit auf seine unheimlich anmutende Reise.

+++ Ostsee-Orte nach wie vor ziemlich voll – jetzt gibt es eine klare Ansage +++

---------------

Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

---------------

Laut Anwohnern seien die verlassenen Gebäude mitten im Wald einst ein Ferienlager gewesen. Wo früher Kinder spielten und übernachteten, sind mittlerweile nur noch Ruinen zu sehen.

Dieser Ort auf Usedom lädt zum Gruseln ein

Der Mann geht in seinem Video von einer verlassenen Unterkunft zur nächsten. Allesamt sind sie besprayt und haben etliche Löcher in den Wänden. Teilweise sind die Decke eingestürzt. „Stinken tut's hier auch,“ merkt der Hobby-Fotograf an. In einigen sieht es zudem aus wie auf einer Müllhalde. Wahllos liegen Möbel und andere Gegenstände herum.

Von manchen Hütten ist nicht mehr viel übrig, nur noch die Grundrisse sind zu erahnen. Am besten erhalten ist anscheinend noch das Hauptgebäude, aber auch das befinde sich laut des Fotografen „ziemlich massiv im Zerfall“ und sei sehr „heruntergekommen.“

+++ Fehmarn: Frau geht über die Insel und kann es nicht glauben – „Bin echt bestürzt“ +++

Insgesamt sorgt der verlassene Ort mitten im Wald schon beim Zuschauen für eine wirklich schaurige Atmosphäre und lehrt bestimmt den einen oder anderen Besucher das Fürchten.

Abenteuerspielplatz auf Usedom

Der Urlauber hat den Link des Videos zusammen mit ein paar Informationen über das Ferienlager auch auf Facebook geteilt. Darunter bedauern einige den immer weiter voranschreitenden Verfall der Gebäude. „Schade um diese Anlage“, schreibt eine Frau, „gibt bestimmt einige Menschen, die genau da wunderschöne Stunden erleben durften.“ Und eine andere stimmt ihr zu: „Schade, dass alles so verkommen muss.“

Auch wenn der Ort den eigentlichen Zweck eines Ferienlagers offensichtlich schon sehr lange nicht mehr erfüllt, kann er so immerhin noch für einige als Abenteuerspielplatz dienen.

---------------

Mehr News von Usedom und der Ostsee:

---------------

Und wer sich so richtig gruseln möchte, kann die Ruinen bestimmt auch mal bei Nacht besuchen. (fk)