Usedom: Menschen auf der Insel schlagen Alarm – das wird besonders HIER deutlich

Usedom: Blick auf das Hotel Ahlbeckerhof an der Strandpromenade (Symbolbild).
Usedom: Blick auf das Hotel Ahlbeckerhof an der Strandpromenade (Symbolbild).
Foto: Blick auf das Hotel Ahlbeckerhof an der Strandpromenade,

Auf Usedom geht der Protest weiter. Und das wird das nächste Mal innerhalb von wenigen Wochen über ein Plakat deutlich.

Der Hotelverband Usedom will damit auf die aktuelle Lage der Tourismusbranche aufmerksam machen. Denn für die fehlt nach wie vor eine klare Perspektive – und das so kurz vor dem Sommer.

Usedom: Kritik aus der Tourismusbranche

Die Resonanz der Menschen auf die letzte Plakataktion war unterschiedlich. Einerseits können Küsten-Fans es kaum erwarten, ihre Lieblingsorte zu besuchen. Doch die Einheimischen sind gespalten (>> hier mehr dazu).

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In der Tourismusbranche hingegen ist die Kritik nach dem bis Mitte April verlängerten Lockdown groß. „Erneut lassen Bund und Länder den Deutschlandtourismus ohne jegliche Perspektive im Regen stehen“, sagte Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes.

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Und auch Ulrich Langer, Präsident des Bäderverbands MV und Tourismuschef von Kühlungsborn, fand in der „Ostsee Zeitung“ (Samstag) deutliche Worte: „Man muss konstatieren, dass nach einem Jahr der Tourismus am Boden ist mit allen Konsequenzen. Wir haben keine Perspektive.“

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Usedom: Sehnsucht der Menschen nach der Ostsee ist groß

Dabei zeigte sich am Wochenende wieder einmal, wie groß die Sehnsucht der Menschen nach der Küste ist. In Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei an der Landesgrenze Hunderte Menschen kontrolliert – und wieder nach Hause geschickt (>> hier mehr dazu).

In Mecklenburg-Vorpommern dürfen wegen der Corona-Pandemie nämlich nicht einmal Tagesausflügler anreisen. Besuche der Kernfamilie, also etwa von Eltern und Kindern, sind hingegen weiterhin erlaubt.

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Die Hoffnung verbleibt daher auf Pfingsten. Doch bis dahin wird es auch auf Usedom vorerst weiterhin keinen Tourismus geben. (mk mit dpa)