Usedom: Urlauber kehren zurück – SO sieht es jetzt auf der Insel aus

Auf Usedom dürfen schon wieder Urlauber anreisen.
Auf Usedom dürfen schon wieder Urlauber anreisen.
Foto: picture alliance/dpa

Endlich geht es wieder los in Mecklenburg-Vorpommern (MV)! Seit dem 28. Mai dürfen Dauercamper, Besitzer von Zweitwohnungen und Bewohner des Bundeslandes wieder nach Usedom und co reisen.

Doch trotz der lang ersehnten Öffnung zeigt sich noch immer ein eher tristes Bild auf Usedom.

Usedom: „Die Auslastung war zunächst überschaubar“

Zunächst kommt nur langsam Leben in die Bude. Auch am Samstag waren weder in den Städten noch an den Stränden von MV Menschenmassen zu sehen. Das gilt für das Festland wie für die Inseln.

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Die größeren Hotels in den Kaiserbädern auf Usedom blieben noch geschlossen ebenso die größeren Hotels in Binz auf Rügen, in Warnemünde oder in Boltenhagen.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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„Die Auslastung war zunächst überschaubar“, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Im Moment hätten lediglich 30 bis 40 Prozent der Beherbergungsbetriebe geöffnet.

Usedom: „Noch ist nichts los“

In einer Facebook-Gruppe für Usedom-Fans hat jemand Fotos von der Insel geteilt mit den Worten: „Noch ist nichts los hier“. Kaum Menschen am Strand und auf der Seebrücke.

Ein anderes Gruppen-Mitglied teilt Fotos vom menschenleeren Strand auf Usedom:

Tobias Woitendorf sagt: „Es ist ein Wiederbeginn, der hilft, die ersten Praxiserfahrungen zu sammeln. Das ist noch nicht unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit zu sehen, aber es ist nach sieben Monaten ein erster Lichtblick.“

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Er erwartet, dass die Nachfrage nun stetig zunehmen und Mitte Juni, mit Beginn der Sommerferien, besonders hoch sein werde. (kbm mit dpa)