Hamburger SV: Ehemaliger Spieler zieht enttäuschendes Fazit – „Wird immer ein kleiner Makel sein“

Sechs Jahre lang spielte Aaron Hunt für den Hamburger SV.
Sechs Jahre lang spielte Aaron Hunt für den Hamburger SV.
Foto: picture alliance / Peter Boehmer

Nach sechs Jahren musste Aaron Hunt in diesem Sommer den Hamburger SV verlassen – gegen seinen Willen. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er noch länger für den Klub gekickt.

Wenn er auf seine Zeit beim Hamburger SV zurückblickt, zieht er ein enttäuschendes Fait.

Hamburger SV: DAS stört Hunt an seiner HSV-Zeit

153 Pflichtspiele absolvierte Hunt im Hamburger Trikot. 2018 war er Teil jener Mannschaft, die den ersten Bundesligaabstieg der Vereinsgeschichte hinnehmen musste. In den anschließenden drei Jahren gelang es Hunt und dem HSV nicht, wieder aufzusteigen.

Ein Makel, den er lieber nicht in seinem Lebenslauf stehen hätte. „Ich hatte noch das große Ziel mit dem Verein: den Wiederaufstieg“, erklärte Hunt nun im Zweitliga-„Doppelpass“ bei Sport 1. „Das habe ich leider nicht geschafft und das wird immer ein kleiner Makel bei mir sein.“

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Auch deshalb hätte er laut eigener Aussage gerne seinen Vertrag verlängert. „Ich habe immer betont, wie schön es für mich war, im Volkspark zu spielen.“

Hunt bewertet die Lage beim HSV

Die Bosse hatten allerdings andere Pläne und so versucht der HSV im vierten Jahr ohne den 35-Jährigen die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Das gelingt bisher nur mit mäßigem Erfolg. Nach neun Spielen hat die Mannschaft des neuen Trainers Tim Walter bereits fünf Punkte Rückstand auf die Spitze.

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„Es ist schwierig, wenn du jedes Jahr einen neuen Trainer holst und eine komplette Achse austauschst“, bewertet Hunt die derzeitige Situation. Die derzeitige Verfassung des Teams sei „nicht ausreichend“.