Beim Hamburger SV warnt Vereinslegende Seeler: Bloß nicht Werder!

Uwe Seeler will bei einer möglichen Relegation des Hamburger SV nicht auf Werder Bremen treffen.
Uwe Seeler will bei einer möglichen Relegation des Hamburger SV nicht auf Werder Bremen treffen.
Foto: imago images/Nordphoto

Schafft der Hamburger SV am abschließenden Spieltag noch den Sprung auf Platz 3? Und auf wen würde der HSV dann in der Relegation treffen?

Auch aus Rücksicht auf seine Freundschaft zu Max Lorenz möchte HSV-Legende Uwe Seeler keine Bundesliga-Relegation seines Hamburger SV gegen Werder Bremen. Er wolle mit seinem „Kumpel Max Lorenz weiterhin in Ruhe ein Bierchen trinken“, sagte der 83-Jährige der „Sport Bild“.

Hamburger SV: Seeler wünscht sich Düsseldorf als Gegner

Der 80-jährige Lorenz war mit Werder 1965 deutscher Fußball-Meister geworden. Seeler und ihn verbindet seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft.

Seeler betonte: „Ich würde den HSV in der Relegation lieber gegen Düsseldorf sehen.“ In der Vergangenheit habe es „schlimme Erinnerungen an das Nordderby“ gegeben.

Schlimme Erinnerungen werden wach

„Allein die vier Partien in 19 Tagen 2009 gegen Bremen sind unvergessen“, meinte der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft.

Damals trafen die beiden Nordrivalen zwischen dem 22. April und dem 10. Mai aufeinander: Werder setzte sich dabei erst im Halbfinale des DFB-Pokals im Elfmeterschießen durch, dann in Hin- und Rückspiel im UEFA-Cup-Halbfinale und gewann am Ende auch noch das Bundesliga-Spiel.

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Düsseldorf oder Bremen?

Um die Relegation zu erreichen, muss der Tabellenvorletzte aus Bremen am letzten Bundesliga-Spieltag am Samstag gegen den 1. FC Köln gewinnen, Fortuna Düsseldorf zeitgleich bei Union Berlin verlieren.

Einen Tag später kann der HSV in der 2. Bundesliga nur dann noch auf Platz drei vorrücken, wenn er den SV Sandhausen schlägt und Konkurrent 1. FC Heidenheim beim Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld nicht siegt.

Seeler erholt sich von Sturz

Seeler erholt sich derzeit von einem Sturz am 21. Mai in seinem Haus in Norderstedt bei Hamburg. Er hatte dabei einen Schenkelhalsbruch erlitten und war am darauffolgenden Tag in Hamburg operiert worden.

Dabei war dem einstigen Torjäger ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Am vergangenen Freitag durfte er nach 28 Tagen in der Klinik wieder nach Hause. (dhe/dpa)