Hamburger SV: Fan-Liebling soll sich neuen Verein suchen, das passt den Anhägern nicht – „Macht keinen Sinn“

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Hamburg. Vom Vize-Kapitän des Hamburger SV und Fanliebling zum Bankwärmer und Altmetall. Diesen Weg ereilt nun einen HSV-Routinier.

Unter Ex-Trainer Daniel Thioune war er noch ein Leistungsträger. Doch nun passt er nicht mehr zur Spielphilosophie des neuen HSV-Trainers Tim Walter. Dazu gab es noch einen Skandal um ein Instagram-Posting.

Hamburger SV: Vom Leistungsträger zum Reservisten

2020 kam Toni Leistner von den Queens Park Rangers (England) in die Hansestadt. In der Hinrunde 2020 war er die Bank der HSV-Verteidigung. In der Rückrunde fiel er dann verletzt aus. Der HSV verspielte ohne Leistner den Aufstieg. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, seien sich Experten einig: Es lag auch am Verlust von Leistner.

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Unter dem neuen Trainer Tim Walter wurde Leistner dann auf die Bank versetzt. Er passt nicht in die Spielphilosophie. Jetzt ist der Hamburger SV wohl gerne bereit, sich von seinem Reservisten zu trennen. Sein Vertrag gilt noch bis 2022.

Leistner: Irritation um angebliche Stellungnahme

Im Internet kursiert aktuell ein Screenshot. In dem hat sich Toni Leistner angeblich gegenüber eines Fans zur Situation geäußert. Der Pseudo-Leistner schreibt: „Stimmt leider! Ich kann es auch noch nicht glauben! Aber so ist das, wenn der Verein sich einen Plan von einem Trainer aufschwatzen lässt und keinen eigenen Plan verfolgt!“

Wie „Bild.de“ berichtet, habe Leistner seinem Verein bereits mitgeteilt, dass es sich bei dem Screenshot um einen Fake handle. Die HSV-Verantwortlichen sehen das jedoch anders und suspendierten den Spieler am Mittwoch.

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Der Screenshot hat auch bei den Fans für Irritationen gesorgt. So oder sind sie von der Situation enttäuscht. Toni Leistner ist immer noch beliebt. Zwar spielte Leistner gegen Darmstadt nicht, aber als er zum Aufwärmen Richtung Nordtribüne lief, wurde er von den Anhängern lautstark gefeiert.

Fans schockiert: „Alles scheiße“

Auf Twitter äußern Fans ihren Unmut. „Alles scheiße“, schreibt ein Nutzer. Gerade die Planungsunsicherheit macht vielen Fans zu schaffen. „Können wir nicht einmal über zwei Jahre planen“, heißt es weiter. Die Entscheidung sei ein Fehler. „Macht keinen Sinn" schreibt ein weiterer.

Doch eins steht für die Fans fest: So wird der Kader nicht bleiben. „Wenn Leistner geht, wird noch ein neuer Innenverteidiger kommen, da kannst du von ausgehen.“ Die Kaderplanung leuchtet einigen nicht ein. „Verstehe nicht, warum diese Baustelle jetzt auch noch aufgemacht werden soll. Dann brauchst du für jeden Mannschaftsteil mindestens einen Neuzugang.“

Leistner könnte also bald gehen. Ein neuer Abgang steht bereits fest: Flügel-Stürmer Aaron Opoku wird erneut verliehen, wie der Verein mitteilt. Das ist die dritte Leihe für den 22-jährigen. Diesmal schließt er sich dem VfL Osnabrück an. (fp)