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Hamburger SV: HSV-Legende stellt nach gewagtem Torwart-Wechsel klar – „Der Trainer muss…“

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Beim Hamburger SV ersetzte Julian Pollersbeck (vorne) Daniel Heuer Fernandes im Tor. Foto: imago images / Philipp Szyza

Hamburg. 

Gewagter Tausch! Um nach dem verpatzten Corona-Restart beim Hamburger SV die Wende einzuleiten, wechselte Trainer Dieter Hecking auch den Torwart.

Daniel Heuer Fernandez raus, Julian Pollersbeck rein – eine mutige Entscheidung, denn abrupte Torhüter-Wechsel sind beim Hamburger SV in den vergangenen Jahren selten belohnt, aber häufig bestraft worden.

Hamburger SV: Torwart-Legende Stein lobt Hecking für Torwart-Tausch

Der erste Effekt: Der erste Sieg seit März! Gegen Wehen Wiesbaden gab es ein erleichterndes 3:2. Die beiden Gegentore waren dem neuen Schlussmann dabei nicht anzukreiden. Manuel Schäffler traf erst mit einem Traum-Lupfer und dann per Elfmeter. Dafür sicherte Pollersbeck anschließend mit mehreren Paraden den Sieg.

War der Torwart-Wechsel also eine richtige Entscheidung von Hecking? HSV-Legende Uli Stein sagt: Ja!

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„Hecking hat sich etwas bei dem Tausch gedacht“, sagt Stein gegenüber der „Hamburger Morgenpost“. „Der HSV hatte in den Spielen zuvor zu viele Gegentore kassiert. Ein Trainer muss in gewissen Situationen, wenn es nicht optimal läuft, Zeichen setzen und etwas ändern – egal auf welcher Position.“

+++ HSV: Überraschende Wendung! Sollte Pollersbeck schon viel eher zurück ins Tor? +++

Stein über Pollersbeck: „Ohne ihn wäre es wahrscheinlich ins Auge gegangen“

„Pollersbeck hat großen Anteil daran, dass der HSV mit 3:2 gegen Wehen gewonnen hat. Ohne ihn wäre es wahrscheinlich ins Auge gegangen“, so Stein weiter. Das sei nach einer so langen Pause durchaus bemerkenswert.

Beim nun anstehenden Nord-Duell des Hamburger SV gegen Holstein Kiel bahnt sich die nächste Hecking-Entscheidung mit Tragweite an. Der wiedergenesene Gideon Jung könnte Pechvogel Timo Letschert, der gegen Stuttgart und Wiesbaden nicht gut aussah, in die Startelf rücken. Hier mehr dazu >>