Ralf will noch einmal nach Hamburg. Seit Anfang April ist nichts mehr wie zuvor. Die Krebsdiagnose kam plötzlich, die Krankheit schritt schnell voran. Nur wenige Wochen später liegt der 54-Jährige auf der Palliativstation im Bonifatius Hospital Lingen.
Hamburg – die Stadt, mit der er Erinnerungen, Lebensfreude und große Sehnsucht verbindet. Gemeinsam mit seiner 87-jährigen Mutter Maria bricht er an diesem Tag auf. Das Team des Wünschewagens steht bereit und ermöglicht die Reise.
Hamburg: Hafenluft trotz Regenschauer
Die Fahrt ist lang, der Verkehr zäh und in Hamburg erwartet sie dann auch noch ein Regenschauer. Doch davon lässt sich Ralf nicht die Laune verderben. Er will diesen Tag genießen. An Bord der „MS Mecklenburg“ geht es durch den Hafen. Die Reederei lädt ihn sogar zur Rundfahrt ein. Ralf schaut, staunt, erzählt – in bester Stimmung. Auch Maria wirkt lebendig und voller Freude.
Der Ausflug geht weiter zur Elbphilharmonie. Sie werfen einen Blick auf das Filmset von „Notruf Hafenkante“, essen frischen Fisch mit Pommes. Es sind einfache Dinge, aber für Ralf bedeuten sie die Welt. Ein Moment der Freiheit, mitten im Alltag der Krankheit.
+++ Hamburg: Dunke Rauchwolke über der Stadt! Etwas gewaltiges steht in Flammen +++
Hamburg: Ein Tag, der bleibt
Im Wünschewagen druckt eine Wunscherfüllung am Ende des Tages ein paar Fotos aus. Erinnerungen zum Anfassen. Ralf nimmt sie in die Hand und lächelt. Dann wischt er sich über die Augen. Es ist ein stiller Moment, erfüllt von Dankbarkeit.
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Die Reise zurück ins Emsland verläuft ruhig. Ralf hat diesen besonderen Tag in Hamburg bekommen, und er hat ihn voll ausgekostet. Der Wünschewagen hat ihn begleitet – und ihm noch einmal echtes Lebensglück geschenkt.