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Hafencity: „Wir müssen in den Städten anders bauen“ – Chefplaner will den Hamburgern DAS ermöglichen

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Hafencity: Baukräne gehören zum Erscheinungsbild des Viertels. Foto: imago images/Hoch Zwei Stock/Angerer

Hamburg. 

Die Hafencity ist der Stadtteil, in dem die Bauarbeiten nie stillstehen.

Die Corona-Krise hat Jürgen Bruns-Berentelg, Bauchef der Hafencity Hamburg GmbH, jetzt zu einem neuen Baukonzept inspiriert.

Hafencity-Bauchef will konträre Entwicklung verhindern

Der Immobilienökonom berichtet der „Tageszeitung“, dass er aufgrund der Corona-Krise von vielen Leuten hört, dass diese an den Stadtrand ziehen wollen, wo sie sich mehr Wohn- und damit auch Arbeitsfläche leisten können.

„Das wäre eine konträre Entwicklung zu den Zielen moderner Stadtplanung, den Flächenverbrauch und den Verkehr zu reduzieren“, sagt Bruns-Berentelg.

Wohn- und Arbeitsfläche kombinieren

Er verfolgt deshalb die Zukunftsvision, dass Wohnungen und Hausgemeinschaften standardmäßig Arbeitsfläche für die Anwohner zur Verfügung stellen sollten.

„Viertel, in denen nur gearbeitet oder nur gewohnt wird, wird es langfristig nicht mehr geben“, sagt der Bauchef.

Unternehmen planen Co-Working-Büros

Im Interview erzählt er, dass viele Unternehmen bereits jetzt Co-Working-Büros entwerfen, die auch Dritte nutzen können. „ So können Mitarbeiter aus ihrem eigenen Büro in ein anderes Arbeitsumfeld wechseln.“

Auch die ersten Baugemeinschaften planen bereits Wohngebäude, die mit gemeinschaftlichen Arbeitsplätzen kombiniert werden.

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So könnten zum Beispiel berufstätige Eltern, deren Kinder aus der Schule nach Hause kommen, jederzeit in die eigene Wohnung. (lh)