Hagenbeck kriegt eine sehr wertvolle Fracht aus Fernost – „Wichtig für den gesamten Bestand“

Hagenbeck: Fünf Fakten über Hamburgs berühmten Tierpark

Wir zeigen fünf Fakten über ein echtes Hamburger Original: den Tierpark Hagenbeck.

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Hamburg. Große Aufregung im Tierpark Hagenbeck: Dort kam jetzt eine unheimlich wertvolle und wichtige Fracht an. Für den Zoo bedeutet das eine tolle Chance, aber auch eine große Verantwortung.

Denn auf dem Tierpark Hagenbeck ruht jetzt die Hoffnung, beim Erhalt einer sehr seltenen Tierart zu helfen.

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Hagenbeck: Tierart ist vom Aussterben bedroht

Die Neuankömmlinge im Hamburger Zoo sind nämlich Vertreter einer vom Aussterben bedrohten Art: Nordchinesische Leoparden!

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Daten und Fakten zu Hagenbeck:

  • Insgesamt mehr als 1.850 Tiere leben in den Gehegen und der Parkanlage im Tierpark Hagenbeck
  • Im Tropen-Aquarium leben auf 8.000 Quadratmetern mehr als 14.300 weitere Tiere
  • 29 bedrohte und seltene Tierarten leben im Tierpark Hagenbeck
  • Hagenbeck ist der einzige in Familienhand befindliche Tierpark Deutschlands
  • 41.000 Euro Gesamtkosten müssen pro Tag gedeckt werden
  • Das gelingt dem Tierpark Hagenbeck ohne regelmäßige Zuwendungen der öffentlichen Hand
  • Seit 1997 steht der Tierpark Hagenbeck unter Denkmalschutz

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Die beiden wertvollen Vierbeiner kommen aus Südkorea und heißen Max und Bum-i.

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Hagenbeck: „Wichtig für den gesamten Bestand“

In Hagenbeck gibt es bereits Nordchinesische Leoparden, mit denen gezüchtet wird, um die Art zu erhalten. Doch es gab ein Problem: „Es ist sehr wichtig für den gesamten Bestand, dass wir nun blutsfremde Tiere bekommen haben“, sagt Zootierarzt Michael Flügger, der Koordinator des Zuchtprogramms für diese bedrohten Raubkatzen.

Denn es hilft niemandem, wenn alle existierenden Tiere miteinander verwandt sind.

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Hagenbeck: Tierpark ist glücklich über Neuzugänge

Ein großes Problem habe darin gelegen, überhaupt Nordchinesische Leoparden zu finden. „Außer ein paar uralten Tieren in den USA gibt es vielleicht noch welche in China. Doch der Informationsaustausch mit China ist sehr schwierig“, sagt Flügger.

„Deshalb war ich so glücklich, gleich zwei Tiere aus dem Zoo Seoul bekommen zu können!“

Hagenbeck: Hoffnung auf Nachwuchs

Während der jüngere Bum-i in Hamburg bleibt, zieht Max nach der Quarantäne von 30 Tagen weiter in den dänischen Safari-Park Ebeltoft. Seinen Namen verdankt Bum-i seinem verträumten Blick, denn übersetzt bedeutet Bum-i so viel wie Langschläfer oder Schlafmütze.

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In absehbarer Zeit soll mit Naoli auch ein neues weibliches Zuchttier Einzug in den Tierpark Hagenbeck halten. Das junge Weibchen kommt aus dem Safari-Park im französischen Thoiry. Wenn alles klappt, könnte es dann bald Nachwuchs geben! (dpa/wt)