Hamburg: Horror am Bahnhof! Mann liegt drei Stunden im Gleis – die Züge fahren einfach weiter

Niemand bemerkte den Verletzten in Hamburg – fünf Züge überrollten den Mann. (Symbolbild)
Niemand bemerkte den Verletzten in Hamburg – fünf Züge überrollten den Mann. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Alptraumhafte Stunden in Hamburg! Ein Mann ist in der Nacht zu Samstag (16. April) bei einem schweren Unglück in der Hansestadt von fünf S-Bahnen überrollt worden – und überlebte.

Das Martyrium des Mannes nahm am Bahnsteig des S-Bahnhofes Bergedorf im Süd-Osten von Hamburg seinen Lauf.

Hamburg: Von fünf Zügen überrollt

Wie Videoaufnahmen zeigten, war der mutmaßlich alkoholisierte Mann in der Nacht zu Samstag um 0.15 Uhr in Richtung Bahnsteigende gelaufen, dort in die Gleise gestürzt und dann von einem Zug erfasst worden, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Bemerkt wurde der lebensbedrohlich verletzte Mann jedoch erst drei Stunden später! Bis zu seinem Fund war er den Angaben zufolge bereits von insgesamt fünf S-Bahnen überrollt worden. „Wir gehen im Moment von einem tragischen Unfall aus“, sagte der Sprecher der Bundespolizei.

Hamburg: Der Mann lebt noch

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, rückten Bundespolizei und Rettungsdienst sofort an. Die Bahnsteige wurden geräumt, der Strom abgeschaltet.

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Wie durch ein Wunder schien der Mann seinen schrecklichen Unfall überlebt zu haben – denn der 40-Jährige war noch ansprechbar. Schwerst verletzt wurde der bislang noch nicht identifizierte Mann von einem Notarzt erstversorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. (wip mit dpa)