Hamburg: Corny Littmann hat irren Plan für seine Beerdigung – „Schlicht und ergreifend gelogen“

Hamburg: Corny Littmann möchte bei seiner Trauerfeier nichts dem Zufall überlassen.
Hamburg: Corny Littmann möchte bei seiner Trauerfeier nichts dem Zufall überlassen.
Foto: imago images/Chris Emil Janßen

Viele Menschen setzen sich nicht gerne mit dem Tod auseinander. Corny Littmann, Chef des „Schmidt“-Theaters in Hamburg hingegen hat sich offensichtlich intensiv damit beschäftigt.

Der Theatermacher aus Hamburg will auf seiner Trauerfeier nichts dem Zufall überlassen und hat für das Event einen ungewöhnlichen Plan.

Hamburg: Trauredner steht bereits fest

Der Theatermacher hat schon jetzt seine eigene Trauerfeier fast komplett durchgeplant. „Besser gesagt, ganz fertig bin ich noch nicht. Aber ich bin schon ziemlich weit“, sagte Littmann in einem Film zum Start der Hamburger Hospizwoche. Auch der Trauerredner stehe bereits fest: er selbst.

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Hintergrund dieser Entscheidung seien die vielen Trauerfeiern, die er schon besucht hat. Dabei sei immer nur das Beste über einen Menschen erzählt worden. „Und mindestens 80 Prozent davon waren schlicht und ergreifend gelogen.“

Auf seiner Trauerfeier solle jedoch nicht gelogen werden und deshalb will er der einzige Redner sein. „Ich werde aus meinem Leben erzählen, mit der entsprechenden Musik und bebildert natürlich.“ Auch die Lieder habe er schon komplett rausgesucht.

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So sollen beispielsweise „Theater“ von Katja Ebstein und „Halt dich an deiner Liebe fest“ von Ton Steine Scherben zu hören sein. Wenn er die Wahl habe, würde er gern seine letzten Tage in einem Hospiz verbringen, +am liebsten in dem von mir so geschätzten und geliebten Hospiz Leuchtfeuer“.

Littmann gehören das Schmidt Theater und das Schmidts Tivoli auf der Hamburger Reeperbahn. Er ist ehemaliger Vereinspräsident des Fußballclubs FC St. Pauli. (dpa/lh)