Hamburg: Menschen reiben sich die Augen – diese Kult-Läden heißen plötzlich anders

Ein Kult-Geschäft ändert seinen Namen – nicht nur in Hamburg. (Symbolbild)
Ein Kult-Geschäft ändert seinen Namen – nicht nur in Hamburg. (Symbolbild)
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Wer in Hamburg künftig an einem Kult-Laden vorbeigeht, wird sich möglicherweise die Augen reiben. Und nicht nur in der Hansestadt, sondern in ganz Deutschland bekommen mehr als 900 Filialen einen neuen Namen.

Das „Dänische Bettenlager“ in Hamburg und anderen Städten wird künftig anders heißen. Wer dort etwas einkaufen will, sollte stattdessen bald nach „Jysk“ Ausschau halten.

Hamburg: „Dänisches Bettenlager“ wird „Jysk“

Denn das 1979 gegründete Unternehmen nimmt wieder seinen ursprünglichen Namen an, mit dem es weltweit in bereits 49 Ländern vertreten ist. Das Wort „Jysk“ soll die Firmenphilosophie wiederspiegeln.

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Es bezeichnet Personen, die von der dänischen Halbinsel Jütland stammen. Diese „sind als besonders fleißig, bodenständig und verlässlich bekannt“, erklärt Christian Schirmer, Country Manager für Deutschland.

Diese Werte seien ein zentraler Bestandteil der „Jysk“-Kultur, die man mit dem Re-Branding nun stärker nach außen transportieren wolle. Dazu gehört nicht nur der neue Name, sondern auch ein komplett neues Ladenkonzept.

Neuer Name an der Hoheluftchaussee in Hamburg zu sehen

Fast 40 Prozent des Sortiments sollen erneuert und Arbeitsabläufe in den Läden digitalisiert werden. Mitarbeiter sollen zum Beispiel Smartphones mit Task-Management-Systemen erhalten. So soll mehr Zeit für die Kunden bleiben.

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„Alle neuen Maßnahmen und Systeme sind auf eine bestmögliche Customer Experience ausgerichtet“, verspricht Christian Schirmer. Am 27. September soll die Umstellung abgeschlossen und alle Einrichtungshäuser in Deutschland umbenannt worden sein.

In Hamburg ist das beispielsweise an der Hoheluftchaussee bereits passiert. In Zukunft will „Jsyk“ noch weiter, auf rund 1.150 Stores, expandieren. „Zudem werden Themen wie Nachhaltigkeit und modernste Technologie eine tragende Rolle spielen“, verrät der Country Manager. (lh)