Hamburg: Achtung, wenn diese Menschen dich in der Stadt ansprechen – hör ihnen bloß gut zu

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Mit über 1,8 Mio. Einwohner ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Außerdem kommen rund sieben Mio. Touristen pro Jahr in die Hansestadt. Doch was macht die Stadt so beliebt und einzigartig?

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In Hamburg läuft das ganze Jahr eine bestimmte Gruppe von Menschen herum, die einen bestimmten Auftrag haben.

Besonders jetzt, wo es draußen immer wärmer wird, ist die Chance sie zu treffen vermutlich noch höher. Aber keine Sorge, wenn du von diesen Leuten im Park oder am Strand in Hamburg angesprochen wirst – was sie tun, ist wichtig!

Hamburg: Weg mit dem Abfall!

Die sogenannten Waste-Watcher sind von der Stadtreinigung Hamburg höchstpersönlich losgeschickt worden, um die Stadt sauber zu halten.

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Denn auch die Hamburger gehen teilweise achtlos mit ihrem Müll um und beachten oft nicht die vielen Mülleimer in der Stadt. Grillreste, vergessene Kaffeebecher, leere Pizzakartons oder eine ausgebrannte Zigarette – in Parks und wo sich Menschen gemeinsam treffen ist es besonders schlimm.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Für ein sauberes Hamburg

Um für ein sauberes Stadtbild zu sorgen, ziehen die Waste-Watcher los und suchen das Gespräch mit den Menschen. Am Freitag waren sie bei der Aktion „Clean Schnacker“ zum zweiten Mal in diesem Jahr unterwegs.

„Unser Ansatz bei der Aktion ist, dass wir deeskalierend auf die Menschen zugehen“, sagte Stadtreinigungssprecher Johann Gerner-Beuerle. Das Ziel der Mitarbeiter: den Menschen bewusst machen, keinen Müll auf die Erde zu werfen. Dabei erklären sie den Rabauken als eines von vielen Beispielen, dass wegen einer weggeschnippten Zigarette im schlimmsten Fall 80 Liter Grundwasser nicht mehr zu gebrauchen seien.

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Hamburg: Wenn sie dich erwischen, wird's teuer

Zusätzlich verteilen die „Clean Schnacker“ auch Taschen-Aschenbecher und Müllsäcke. 30 Leute gehören zu dem Team, das das gesamte Jahr über wochentags bis zum Abend in Hamburg unterwegs ist.

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Zu ihren Aufgaben gehört auch, wilde Müllablagerungen zu ahnden. 2021 stellte die Stadtreinigung fast 14.000 Anzeigen wegen illegal entsorgten Mülls. Darunter war mehr als 7.000 Mal die berüchtigte Wegwerfe der Zigarettenkippe schuld.

Was in Hamburg ebenfalls schwer wiegt, sind wilde Müllablagerungen. Mehr als 6.000 Fälle wurden im vergangenen Jahr entdeckt, davon mehr als 5.500 an den Sammelcontainern der Hansestadt. (dpa/lfs)