Hamburg: Familie stand vor dem Nichts – dann passiert das Unglaubliche! „Nie gedacht…“

Über Nacht hatte die Familie ihr Zuhause verloren.
Über Nacht hatte die Familie ihr Zuhause verloren.
Foto: Facebook/Andrea Knüppel

Sie hatten allergrößtes Glück im Unglück. Anfang August brannte das Haus einer Familie in der Nähe von Hamburg komplett ab. Das Paar, die Tochter, die beiden Hunde – sie konnten sich rechtzeitig retten.

Materiell stand die Familie vor dem Nichts. Sie kam bei ihrem Patensohn in Hamburg unter. Für den Anfang, so lange er im Urlaub war.

Hamburg: Wie sollte es weitergehen?

Aber was würde dann passieren? MOIN.DE hatte am Tag nach dem Brand mit Andrea Knüppel gesprochen. „Wir sind so froh, dass wir am Leben sind“, sagte sie damals. Sie sagt es heute wieder.

Angesprochen auf die Wohnungssuche meinte sie nach dem Brand: „Wir können nicht mehr als 1500 Euro warm im Monat zahlen.“ In Hamburg werde es daher schwierig. Aber nicht nur wegen der Miete.

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Ein Haus in Hamburg war aussichtslos

Vor allem wegen der beiden großen Hunde, einer Deutschen Dogge und einer Bordeaux Dogge. „Mit den Hunden können wir nicht mitten in der Stadt leben“, sagte Knüppel.

Die beiden Hunde kamen fürs Erste in einem Hundehotel unter. Das war vor drei Wochen. Seitdem ist viel passiert im Leben der Familie. Sehr viel.

Hamburg: Das Ausmaß erkannten sie erst später

Die ersten beiden Wochen seien sie total beschäftigt gewesen, sagt Andrea Knüppel MOIN.DE. Soviel organisieren, alles regeln mit der Versicherung, Leuten Bescheid geben.

„Aber dann, dann hat es uns so richtig getroffen. Da haben wir realisiert, was da eigentlich passiert ist. Wir sind jetzt beide 50. In dem Alter nochmal von vorne anfangen zu müssen, ist hart.“

Das Schlimmste sei gar nicht, Materielles verloren zu haben. „Sondern kein Zuhause mehr zu haben.“

Ein neues Zuhause bei Hamburg

Wenn alles gut geht und sich die Familie am neuen Ort wohlfühlt, wird sie genau das bald wieder haben: ein Zuhause!

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„Wir sind so unglaublich froh!“, sagt Andrea Knüppel. Am 1. September kann die Familie in ein Haus bei Hamburg ziehen. Mit Garten für die beiden Hunde.

Das Grundstück sei kleiner und die Miete teurer, aber die Erleichterung groß. Eines freut Andrea Knüppel besonders: Dass sie wieder einen Fischteich haben wird.

Unglaublich viel Solidarität aus Hamburg und Umgebung

Am Tag nach dem Feuer hatte Knüppel bei Facebook einen Hilfeaufruf geteilt für ein Haus mit Garten in der Nähe von Hamburg.

Sie ist überwältigt von den Reaktionen: „Wir hätten nie gedacht, dass wir so viel Solidarität erleben.“

Ihr Beitrag auf Facebook ist bislang unglaubliche 11.500 Mal geteilt worden! „Wir sind so dankbar für alle, die uns unterstützt haben.“

Haus bei Hamburg kam von Freund

Das neue Haus hat die Familie am Ende über einen Freund gefunden, der Immobilienmakler ist. „Auch da hätten wir nie gedacht, dass es so schnell geht.“

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Als ihr Mann und sie zusammengezogen sind, habe sie alles im Country Style mitgebracht – und er eine Ritterausrüstung, erinnert sich Knüppel. Sie lacht.

Das Feuer hat ihnen die Möbel im Country Style genauso genommen wie die Ritterausrüstung. Jetzt richten sie sich ein neues Zuhause ein. „Von Anfang an gemeinsam.“