Hamburg: Frau steckt in Fahrstuhl fest, der läuft auf einmal auch noch mit Wasser voll – „Todesangst“

Die Fahrstuhlfahrt wird die Frau aus Hamburg nie wieder vergessen (Symbolfoto).
Die Fahrstuhlfahrt wird die Frau aus Hamburg nie wieder vergessen (Symbolfoto).
Foto: IMAGO / Westend61

Ein Paket bei den Nachbarn abholen – etwas harmloseres hätte eine Frau aus Hamburg nicht vorhaben können.

Doch auf dem Rückweg steckte sie auf einmal im Fahrstuhl fest. Und der begann, mit Wasser vollzulaufen. Jetzt ist der Fall vor dem Amtsgericht St. Georg in Hamburg.

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Hamburg: Dramatische Szenen im Fahrstuhl!

Die Anwohnerin eines Hamburger Hochhauses habe im September 2018 auf dem Weg von ihrem Nachbarn, wo sie ein Paket abgeholt hatte, den Fahrstuhl zu ihrer eigenen Wohnung genommen, berichtet die „Hamburger Morgenpost (Mopo)“.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Doch das war ein fataler Fehler, denn als sie den Fahrstuhl betrat, merkte sie, dass es von der Decke tropfte. „Ich habe den Aufzug direkt gestoppt, aber es war schon zu spät“, schildert die Frau die dramatischen Szenen nun vor Gericht, so die „Mopo“. Der Fahrstuhl hatte sich bereits in Gang gesetzt. Und dann sei auch noch das Licht ausgegangen.

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„Ich hatte Todesangst. Irgendwann floss das Wasser wie bei einem Wasserfall in den Fahrstuhl hinein.“ Als sei das nicht schon schlimm genug, sorgte sie sich auch um den Strom. Sie habe Angst gehabt, einen Stromschlag zu bekommen.

Die 32-Jährige habe dann begonnen, gegen die Türen des Aufzugs zu schlagen und konnte schließlich von Einsatzkräften gerettet werden.

Grund für die wasserfallähnlichen Zustände im Fahrstuhl waren angeblich zwei Männer. Sie sollen im elften Stock einen Wasserhydrantenschrank aufgebrochen und den Löschwasserschlauch aufgedreht haben. Dadurch konnten mehrere hundert Liter Wasser durch die Decken der Flure dringen und die Fahrstühle außer Betrieb setzen.

Der Prozess in Hamburg wird fortgesetzt

Die Anwohnerin, die sich zu der Zeit aber in einem dieser Fahrstühle befand, steckte dann über 15 traumatisierende Minuten dort fest.

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Der Prozess gegen die zwei Angeklagten, die sich bis jetzt nicht zu den Vorwürfen äußerten, soll kommende Woche fortgesetzt werden. (dpa/fk)