Hamburg: Grundschullehrer hortet Kinderpornografie auf seinem Rechner – nur durch diesen Zufall flog er auf

Eine LKA-Ermittlerin nutzt spezielle Software zur Erkennung kinderpornografischer Inhalte (Symbolbild).
Eine LKA-Ermittlerin nutzt spezielle Software zur Erkennung kinderpornografischer Inhalte (Symbolbild).
Foto: imago/localpic

Über einen abscheulichen Vorfall aus Hamburg berichtete kürzlich das „Hamburger Abendblatt“.

Es geht um einen Lehrer, der im Stadtteil Hamburg-Jenfeld Grundschulkinder unterrichtete. Er soll beliebt gewesen sein, doch niemand wusste bis vor kurzem, was der Lehrer zuhause auf seinem Laptop hortete.

Hamburg: Alles flog durch Zufall auf

Dort wurde nämlich kinderpornografisches Material gefunden. Aufgeflogen ist das Ganze wohl nur durch Zufall.

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Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, habe der Lehrer seinen privaten Computer wegen eines technischen Problems an eine Kollegin gegeben. Die wiederum reichte das Gerät weiter an einen Bekannten, der IT-Spezialist ist. Er sollte offenbar wichtige Daten von der Festplatte retten. Der Fachmann stieß bei seiner Arbeit auf die kinderpornografischen Inhalte.

Laut des Berichts soll es sich um gigantische Datenmengen handeln.

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Hamburg: 150 Datenträger sichergestellt

Ermittler stellten den Rechner sicher und durchsuchten die Wohnung des Lehrers, wo ebenfalls belastendes Material gefunden worden sein soll – um die 150 Datenträger. Der Mann wurde dort auch angetroffen und sei kooperativ gewesen.

Wird er letztlich zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt, auch auf Bewährung, dann würden sämtliche Pensionsansprüche verfallen, so ein Experte zu der Zeitung.

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Was der Lehrer nach dem Vorfall gegenüber seiner Schule tat und wie die Behörde reagierte, kannst du >>> hier im „Hamburger Abendblatt“ nachlesen. (rg)