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Hamburg Hafen: Traurige Quote – zwei Drittel dieser Importe fallen bei Lebensmittelkontrollen durch

Hamburg

Das hast du bestimmt noch nicht gewusst!

Über den Hafen in Hamburg wird viel in importiert und exportiert – darunter auch Wein.

Doch Zahlen sprechen jetzt für sich – im Hafen von Hamburg ist nach Auswertungen etwas aufgefallen..

Hamburg Hafen: Viele Beanstandungen bei importiertem Wein

Mehr als zwei Drittel der über den Hafen in Hamburg in die EU importierten Weine fällt bei Lebensmittelkontrollen durch. Das teilte Petra Grauer, Weinsachverständige des Instituts für Hygiene und Umwelt, am Montag mit.

Demnach seien von 208 im vergangenen Jahr vom Zoll und der Behörde für Verbraucherschutz veranlassten Kontrollen 71 Prozent beanstandet worden. Und es würden bei weitem nicht alle Weine bei der Einfuhr kontrolliert werden. Die Zahl der Beanstandungen habe sich seit 2018 dennoch kontinuierlich erhöht.

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Das ist der Hafen in Hamburg:

  • Der Hamburger Hafen ist ein offener Tidehafen an der Unterelbe der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Er wurde am 7. Mai 1189 eröffnet
  • Es ist der größte Seehafen in Deutschland und der drittgrößte in Europa (hinter Rotterdam und Antwerpen)
  • Die Gesamtfläche des Hamburg Hafens beträgt 7.200 Hektar. Das sind ca. 10 Prozent der Fläche Hamburgs!

Wichtige Funktion im Hafen von Hamburg

Pro Jahr werden Grauer zufolge bis zu 5.000 Weine aus Nicht-EU-Ländern in Hamburg zur Einfuhr angemeldet. Damit sei Hamburg die bedeutendste Weineinfuhrstadt Deutschlands. „Viele dieser Importe stammen nicht nur aus klassischen Weinländern wie Südafrika, Chile oder Argentinien, sondern auch aus besonderen Anbaugebieten wie Japan, Brasilien oder der Türkei“, erklärt Petra Grauer.

Mit ihrem Eintreffen in Hamburg erreichten die Weine den EU-Binnenmarkt. „Die Hansestadt besitzt daher eine wichtige Wächterfunktion zur Kontrolle der Einfuhrfähigkeit der Weine.“


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Geprüft würden Inhaltsstoffe, Zusammensetzung und Kennzeichnung laut EU-Vorgaben. Im Rahmen einer sensorischen Untersuchung würden Lebensmittelchemiker und Weinsachverständige die Weine auch verkosten. „Beispielsweise sollte ein Sauvignon blanc auch wie ein solcher schmecken“, hieß es aus der Behörde.

Häufigste Gründe einer Beanstandung seien eine mangelhafte Kennzeichnung der Weine oder falsche Angaben in den Einfuhrdokumenten. Aber bei einer Sache können Konsumenten beruhigend bleiben: Nur selten bestehe Gesundheitsgefahr beim Verzehr beanstandeter Weine. (dpa/lfs)