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Hamburg: Mann (33) stirbt nach Polizei-Einsatz – sein Tod wirft Fragen auf

Hamburg: Mann (33) stirbt nach Polizei-Einsatz – sein Tod wirft Fragen auf

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© imago images/Hanno Bode

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

Am Mittwochmorgen, 9. Februar, haben sich schockierende Szenen in Hamburg abgespielt. Ein Routineeinsatz der Polizei hatte für einen jungen Mann tödliche Folgen.

In Hamburg-Bramfeld war ein 33 Jahre alt Mann immer wieder auf die Steilshooper Allee und teils auch vor fahrende Autos gelaufen. Als die Polizei anrückte, musste er kurz darauf mit seinem Leben bezahlen.

Hamburg: Gewalt und Hochspannung

Wegen seines aggressiven Verhaltens sei der Mann gestellt und anschließend gefesselt worden. Doch als er anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden sei, habe sich sein Zustand rapide verschlechtert.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Bereits bei der Ankunft in der Klinik habe der Mann keine Lebenszeichen mehr gezeigt. Reanimationsversuche der Ärzte seien fehlgeschlagen.

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Nun wurde eine Obduktion durchgeführt, die jedoch Fragen aufwirft. Die Untersuchung habe keine eindeutige Todesursache ergeben. Nun sollen weitere feingewebliche und toxikologische Untersuchungen erfolgen, teilte die Polizei am Freitag mit.

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Hamburg: Mann verstirbt im Krankenhaus

Mit deren Ergebnissen sei jedoch erst in einigen Wochen zu rechnen. Bei der Untersuchung seien bislang jedoch keine Spuren festgestellt worden, die auf eine Gewalteinwirkung schließen ließen.

Das Landeskriminalamt hat ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren aufgenommen. Wie in solchen Fällen üblich sei auch das Dezernat Interne Ermittlungen über den Sachverhalt informiert worden.

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Über eine mögliche Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen gegen die Polizeibeamten aus Hamburg werde dort entschieden, sobald das Ergebnis des Todesermittlungsverfahrens vorliege. (dpa/mk/wip)