Hamburg: Mönckebergstraße liegt am Boden – jetzt passiert hier DAS

Die Mönckebergstraße in Hamburg
Die Mönckebergstraße in Hamburg
Foto: IMAGO / Hanno Bode

Die Mönckebergstraße ist einer der Abschnitte in Hamburg, den nicht nur Einheimische kennen. Zentrale Lage, bekannte Namen und Marken, großes Angebot, Currywurst. Doch die bekannte Straße im Herzen von Hamburg liegt am Boden.

Monatelang herrschte während des Lockdowns Stillstand. Unter anderem die große Karstadt-Kaufhof-Filiale und Karstadt-Sport gegenüber sind geschlossen, Einzelhändler quasi traumatisiert vom langen Stillstand. Doch jetzt kommen seit Pfingstsamstag so langsam die Menschen zurück. Und es passiert hier in Hamburg etwas.

Hamburg: Neue Bänke, Fahrradbügel und Poller

„Pünktlich zum Ende des Lockdowns gibt es neue und hochwertige Sitzgelegenheiten und Fahrradstellplätze in der City“, heißt es in einer Mitteilung zur Neugestaltung der Mönckebergstraße. Rund 400.000 Euro habe das BID Mönckebergstraße, das sich für die Aufwertung der Straße einsetzt, dafür investiert.

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Was hat sich also verändert? Laut Mitteilung handelt es sich um 88 Bänke, 186 neue Fahrradbügel und 41 neue Poller. Damit gibt es jetzt deutlich mehr Bänke: nämlich 88 statt 25. Zur Einweihung haben statt Menschen erst einmal Schaufensterpuppen darauf Platz genommen.

Wenn das Wetter dann hoffentlich mal wieder besser wird, gibt es jetzt also auch für Menschen allerlei neue Sitzgelegenheiten an dieser bekannten Straße Hamburgs, wo sich auch in Zukunft noch viel tun soll.

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Hamburg: Konzepte vorgelegt

Zuletzt hatte die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft ein Konzept zur Entwicklung der Innenstadt vorgelegt. Neben schon bekannten Projekten wie der Alsterpromenade oder der Untertunnelung der Willy-Brandt-Straße sollen unter anderem eine Markthalle mit Gastronomiebetrieb, mehr Grün, mehr Kultur und mehr Wohnen Räume verbinden, Leben in die City bringen und ihre Attraktivität für Besucher steigern, wie Fraktionschef Dennis Thering und Stadtentwicklungsexpertin Anke Frieling sagten.

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Die Corona-Pandemie habe die Lage der vom zunehmenden Onlineshopping ohnehin getroffenen City-Händler weiter verschärft. Deshalb müssten mit einem Neustart nach dem Lockdown schnell Anreize geschaffen werden. Thering und Frieling forderten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) auf, die City zur Chefsache zu machen und einen Innenstadt-Beauftragten zu benennen.

„Es ist dringend an der Zeit, ins Handeln und in die Umsetzung zu kommen - mit einem Innenstadtbeauftragten, der die Interessen alle Akteure vertritt und die Entwicklungen und Maßnahmen vorantreibt“, sagte Frieling.

Hamburg: Auch Handelskammer mit Ideen

Auch die Handelskammer hatte bereits ein Konzept zur Entwicklung der Innenstadt vorgelegt, in dem ein Transformationsprozess zur Überwindung der räumlichen Trennung von Einkaufen, Arbeiten, Dienstleistungen, Wohnen, Produktion und Freizeitgestaltung gefordert wurde.

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Statt eines Innenstadtbeauftragten des Bürgermeisters wurde die Gründung einer „Innenstadt GmbH“ unter städtischer Aufsicht vorgeschlagen, die den Prozess vorantreiben solle. (kbm mit dpa)