HSV: Torjäger Terodde verabschiedet sich mit doppelter Enttäuschung – „Beides nicht eingetreten“

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Nach nur einem Jahr bricht Simon Terodde seine Zelte beim HSV schon wieder ab. Der Torjäger verabschiedet sich zum künftigen Ligakonkurrenten FC Schalke 04.

Dort will er das schaffen, was ihm beim HSV verwehrt blieb. Doch nicht nur der verpasste Aufstieg ist für Terodde eine Enttäuschung zum Abschied.

HSV: Terodde hatte zwei Ziele – keines erfüllte sich

Vor einem Jahr kam Terodde in die Hansestadt. Seinem Ruf als Zweitliga-Goalgetter wurde er schnell gerecht. Lange führte er die Torschützenliste an, hievte den Hamburger SV mit seinen Treffern nach der Hinrunde an die Spitze.

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Teroddes HSV-Bilanz:

  • Der Torjäger absolvierte 33 Ligaspiele, lediglich einmal fiel er wegen seiner Corona-Erkrankung aus
  • Ihm gelangen 24 Treffer und fünf Vorlagen
  • Terodde schnappte sich in dieser Saison den 2-Liga-Torrekord – kein anderer Spieler traf insgesamt öfter im Unterhaus
  • Erst in den letzten Wochen überholte ihn Darmstadts Dursun in der Torjägerliste

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Doch den zur Tradition werdenden Absturz in der Rückserie konnte auch er nicht verhindern. Der Aufstieg gelang erneut nicht. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der 33-Jährige nun in einem Abschieds-Post auf Instagram.

Allerdings nagt nicht nur der Nicht-Aufstieg, sondern auch die Tatsache, dass er nicht einmal in den Genuss kam, im vollen Volksparkstadion zu spielen. „Für den Aufstieg und für ein halbwegs volles Volksparkstadion bin ich zum HSV gegangen“, schreibt Terodde.

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Beides habe sich nicht erfüllt. Wegen der Corona-Pandemie fanden lediglich Geisterspiele statt. Eine Ausnahme gab es nur zu Beginn der Saison als einige wenige Zuschauer im Stadion zugelassen waren.

Terodde kann Fan-Frust nachvollziehen

Für die enttäuschten Fans bringt Terodde Verständnis auf. „Die letzten Wochen waren absolut enttäuschend und ich kann den Frust verstehen“, so der Stürmer. Es sei trotz allem eine Ehre gewesen, das Trikot mit der Raute zu tragen.

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„Ich möchte mich bei euch bedanken für die Unterstützung, die ich vom ersten Tag an gespürt habe“, verabschiedet er sich. Ein Wiedersehen in der neuen Spielzeit wird es auf jeden Fall geben.

Im besten Fall kann sich Terodde beim Gastspiel mit den Schalkern in Hamburg dann immerhin den Traum, im vollen Volkspark zu spielen, erfüllen. (mh)