Hamburg: Promi-Auflauf in Kult-Kneipe auf der Reeperbahn – es gibt was Neues im Angebot

Bea Swietczak
Carsten Marek (l.) und sein Geschäftspartner, der TV-Koch Mike Süsser, vor der „Ritze“ in Hamburg
Carsten Marek (l.) und sein Geschäftspartner, der TV-Koch Mike Süsser, vor der „Ritze“ in Hamburg
Foto: imago

Jetzt geht es um die Wurst. Die präsentierte Rotlicht-Boss Carsten Marek (61) zusammen mit TV-Koch Mike Süsser (50, „Mein Lokal, Dein Lokal“) am Freitag in Hamburg in seiner Kultkneipe „Zur Ritze“ an der Reeperbahn auf St. Pauli.

Dort, wo früher „Großstadtrevier“-Star Jan Fedder, Sänger Falco und bis heute viele Promis aus Hamburg am Tresen versacken und wo sich Milieu-Größen im Boxkeller zeigen, was ein echter Haken ist, wurde jetzt mit geladenen Gästen gefeiert. Denn es gibt etwas ganz Neues aus der „Ritze“.

Hamburg: Viele Besucher für Currywurst-Präsentation

Dabei handelt es sich um eine „Ritze Currywurst“ im Glas. Die gibt es in drei verschiedenen Varianten: „Reeperbahn“, „Ruhrpott“ und „Berlin“ und gesellt sich nun zu den Hoodies, T-Shirts, Beanies, Caps und Boxhandschuhen, die im Online-Shop erhältlich sind.

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Die ließ sich ein illustres Völkchen aus Kiezianern, Star-Anwälten und einigen Künstlern sowie Sportlern nicht entgehen. Auch Jan Fedders Witwe Marion und seine Schauspiel-Kollegin Maria Ketekidou schauten vorbei.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Fernseh-Koch Mike Süsser, der aus Dithmarschen stammt und schon immer ein großer Fan der „Ritze“ ist, lernte Carsten Marek vor fünf Jahren in Kitzbühel kennen. Sie mochten sich auf Anhieb. Daraus entstand zuerst eine richtige Männerfreundschaft und jetzt auch die Geschäftsidee mit der Wurst.

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Hergestellt wird sie in einer Manufaktur in Gelsenkirchen. Die Soßen hat Christoph Wilson kreiert, der die „Heisse Ecke“ auf dem Kiez und das „Fin & Grete“ in Travemünde betreibt.

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Daten und Fakten zur Reeperbahn:

  • Die Reeperbahn verläuft vom Millerntor in Richtung Westen bis zum Nobistor und ist 930 Meter lang
  • Die Reeperbahn erhielt ihren Namen von Taumachern und Seilern, den so genannten Reepschlägern, die für die Herstellung von Schiffstauen verantwortlich waren
  • Heute reihen sich zahlreiche Diskotheken, Bars, Strip-Clubs, Theater und Hotels auf der Reeperbahn aneinander
  • Auch bekannt als Hamburger Kiez ist die Reeperbahn die Anlaufstelle, wenn es um Vergnügung und Partyspaß geht
  • Weltweit ist die Reeperbahn auch als das Rotlichtviertel schlechthin bekannt und wird daher als „die sündigste Meile der Welt“ bezeichnet
  • Im Sommer zieht die Reeperbahn bis zu 50.000 Besucher am Wochenende an
  • Insgesamt besuchen rund 30 Millionen Menschen pro Jahr die Reeperbahn und ihre Seitenstraßen

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Hamburg: Die Ritze hat neue Ziele

Die „Ritze Currywurst“ soll nun deutschlandweit ebenso einen Kultstatus erreichen, wie ihre Namensgeberin, die Kneipe. Denn sie soll auch im Einzelhandel vertrieben werden. Erste Gespräche laufen bereits. Es sollen sogar namhafte Lebensmittelgeschäfte unter den Interessenten sein.

Zudem wird sie in weiteren Ritze-Lokalen verkauft. Denn auch hier wird expandiert. Carsten Marek will eigene Imbisse in Westerland auf Sylt, am Timmendorfer Strand und an der Reeperbahn 154, direkt neben der Ritze-Kneipe, eröffnen.

Und es kommt noch besser: Auf Mallorca wird es ab Frühjahr nächsten Jahres einen richtigen „Zur Ritze“-Ableger geben. Direkt am Ballermann in Arenal. Dort soll in Zusammenarbeit mit dem Boxstall „Universum“, den Ismail Özen-Otto betreibt, das Pendant entstehen. Ein Nachbau der „Ritze“ – oben Lokal, unten Boxkeller.

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Warum gerade Malle? „Dort haben wir keine Probleme unser Markenzeichen – die gespreizten Ritze-Beine am Eingang – zu montieren“, erzählt Carsten Marek. „Auf Mallorca haben sie richtig Bock auf die Ritze. Die wollen ein Stück Hamburg auf der Insel haben. Da darf das Hamburger Wahrzeichen doch nicht fehlen. Es wird ein geiler Treffpunkt werden. Aber das Original bleibt natürlich auf St. Pauli. Das ist ja wohl klar.“