Hamburg: Wichtige Botschaft mitten in der Stadt! Nun gibt es eine klare Forderung

Auf der Mönckebergstraße in Hamburg ist eine wichtige Botschaft zu lesen.
Auf der Mönckebergstraße in Hamburg ist eine wichtige Botschaft zu lesen.
Foto: imago images/Hanno Bode

Mit Farbeimern und Malrollen ausgestattet haben sich in Hamburg am Freitag zahlreiche junge Menschen an die Arbeit gemacht. Mitten im Zentrum entstand so ein 60 Meter langer Schriftzug, der die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zog.

In der Mönckebergstraße in der Innenstadt von Hamburg malten die Anhänger der „Fridays For Future“-Bewegung eine ihrer zentralen Forderungen auf die Straße.

Hamburg: „Fridays For Future“ riefen zum Klimastreik auf

In weißen Buchstaben auf grünem Grund leuchteten die Worte „Wir alle für 1,5 °C“. Damit mahnten die Demonstrierenden zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Eines der darin beschlossenen Ziele sieht vor, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken.

Die Hamburger Behörden hatten der Aktion in der Innenstadt zuvor zugestimmt. Für zunächst vier Wochen dürfen die Buchstaben mit einer Sondernutzungsgenehmigung auf der Mönckebergstraße stehen bleiben.

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Allerdings gibt es bereits Bestrebungen seitens „Fridays For Future“, den Schiftzug auch darüber hinaus sichtbar zu machen. „Gespräche mit den zuständigen Behörden, Vertreter*innen des Senats und der Hamburger Bürgerschaft, dem Hamburger City Management aber auch der Kunst- und Kulturszene sollen daher zeitnah geführt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bewegung.

Schriftzug könnte auch künftig in Hamburg zu lesen sein

„Es wäre ein gewichtiges Signal, wenn der Schriftzug auch über den April hinaus Bestand haben könnte. [...] Der Senat könnte mit einem dauerhaften Schriftzug untermauern, dass er die 1,5-Grad-Grenze wie am Freitag angekündigt tatsächlich respektieren will und zudem auch an einer dauerhaften attraktiven Umgestaltung der Innenstadt interessiert ist.

Hamburg muss bunter und eine Stadt der Mobilitätswende werden“, sagte Annika Kruse, Sprecherin von „Fridays For Future“ Hamburg.

Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hatte sich am Freitag ein Bild von der Aktion gemacht, die nur wenige Meter vom Rathaus entfernt stattfand.

Dabei bedankte er sich bei den Aktivisten für das Zeichen in der Innenstadt. Wie lange der Schriftzug tatsächlich in der Mönckebergstraße zu sehen bleibt, ist abzuwarten.

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Am Freitag hatte die Klimabewegung „Fridays For Future“ weltweit zu Aktionen aufgerufen. In rund 50 Ländern gab es nach Angaben der Organisatoren mehr als 1000 Kundgebungen sowie Kunst- und Plakataktionen. Auch in Deutschland beteiligten sich Hunderte in mehr als 200 Städten. Der Klimastreik wurde coronabedingt teilweise ins Internet verlagert. (mik)