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Hund in Hamburg: Spürnase hat einen Riecher für widerliche Beute – das kann sonst kein Tier in der Stadt

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Dieser Hund hat sich auf eine ganz besondere Beute spezialisiert. In Hamburg tritt sie nämlich immer häufiger auf. Foto: imago images / Steffen Schellhorn

Hamburg. 

Schimmel ist ein immer größer werdendes Problem in Hamburg. Umweltschutztechniker Matthias Griem hat sich auf das Aufspüren von Schimmelpilzen in Gebäuden spezialisiert.

Und Griem hat einen ganz besonderen Helfer: sein Hund Joker unterstützt ihn bei seiner täglichen Arbeit. Der belgische Schäferhund ist der einzige seiner Art in Hamburg, der das professionell macht.

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Hund in Hamburg: Joker ist besser als jedes Messgerät

„Er findet wirklich alles“, sagt Herrchen Matthias Griem der „Hamburger Morgenpost“. Dabei sei der Hund viel genauer als ein Gerät. Das Problem bei Schimmelpilz-Messgeräten wäre nämlich, dass bei einer Sporenmessung Pilze nur in der Luft gefunden werden können.

Da mehr als 80 Prozent aller Schimmelpilzschäden in Gebäuden aber nicht sichtbar sind, hilft Joker dabei sie zu lokalisieren. Und erspart den Kunden so viel Zeit und Geld.

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Denn es müssen keine Wände und Böden aufgerissen werden, um den Pilzbefall zu finden. „Ohne Hund ist das sonst ein Stochern im Nebel“, sagt Griem.

So wird die Spürnase Joker trainiert

Für das Training hat der 52-Jährige extra einen entsprechenden Parcour entwickelt. Dabei sind in mehreren Gegenständen, wie zum Beispiel einem Kopierer, verschiedene Schimmelpilzproben versteckt.

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Wenn Joker eine Probe findet bellt oder kratzt er. Belohnt wird der Hund dann mit einer Spieleinheit oder einem Leckerlie. „Wir sind ein super Team. Ich vertraue Joker zu 100 Prozent“, sagt Griem zur „Mopo„. (mk)