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HVV: Seit Mitte April schon! Verrückter bringt immer wieder Busfahrer und Passagiere in Gefahr

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Mehrere Busse des HVV wurden seit Mitte April in Hamburg-Harburg angegriffen. Foto: imago/Hoch Zwei Stock/Angerer

Hamburg. 

Schon seit Mitte April wurden in Hamburg-Harburg immer wieder Busse des HVV mit Steinen beworfen. In allen Fällen kam es zu Beschädigungen an den Fahrzeugen und die Täter waren unerkannt entkommen.

Teilweise hielten sich in den Bussen auch mehrere Fahrgäste. Diese blieben aber unverletzt. Ende letzter Woche wurde laut Polizei jetzt ein erster Tatverdächtiger festgenommen.

HVV: Erster Fall ereignete sich nach Ostern

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es am Sonntag nach Ostern in den frühen Morgenstunden im Harburger Ring erstmals zum Bewurf eines Busses der Linie 142 mit Steinen.

Zwischen Ende April und Anfang Mai wurden dann zwei weitere Busse mit Steinen beworfen. Betroffen waren ein Bus der Linie 142 in der Schwarzenbergstraße und ein Bus der Linie 143 im Harburger Ring.

Am ersten Maiwochenende kam es zu zwei weiteren Angriffen. In einem Fall wurde am frühen Samstagmorgen ein Bus der Linie 142 im Harburger Ring mit Steinen beworfen, in dem anderen Fall bewarfen die Täter einen Bus derselben Linie am frühen Sonntagmorgen mit einem Metallrost und einem Fahrradsattel.

Zivilfahnder hören lauten Knall

Am späten Sonntagabend hörten Zivilfahnder der Bereitschaftspolizei (LBP 44) kurz vor Mitternacht im Harburger Ring dann einen lauten Knall und sahen daraufhin mehrere Männer, die von einem Bus flüchteten.

Sie nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten einen von ihnen, einen 18-jährigen Deutschen, vorläufig festnehmen. Der Tatverdächtige wurde später mangels Haftgründen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Seine mutmaßlichen Komplizen waren unerkannt entkommen. Wie sich herausstellte, war erneut ein Bus der Linie 142 mit Steinen beworfen worden.

Polizei sucht Komplizen – Zusammenhang mit Eierwürfen auf Busse?

Es besteht der Vorwurf des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Harburger Fachdienststelle für Jugenddelinquenz (LKA 184) hat dazu die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Da es sich immer um mehrere Täter gehandelt haben soll, wird jetzt insbesondere zu den Komplizen ermittelt. Daneben prüfen die Ermittler auch einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Fällen.

In der jüngeren Vergangenheit war es in weiteren Einzelfällen in Harburg auch zu Eierwürfen insbesondere auf Busse und ein Fahrzeug eines Fahrdienstes gekommen. Auch hier wird ein Zusammenhang geprüft. (mk)