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Parken in Hamburg: Stadt macht weiter – gibt es bald nirgendwo mehr kostenlose Parkplätze?

Hamburg meine Perle

Warum die Stadt so einzigartig ist.

St. Pauli machte den Anfang, mittlerweile folgten auch viele andere Stadtteile: Parken in Hamburg ist in vielen Teilen der Stadt nur noch über das Bewohnerparken möglich.

Das bedeutet, dass Auswärtige zumindest tagsüber an den aufgestellten Automaten eine Gebühr für das Parken bezahlen müssen. Nachts ist es in der Regel kostenlos. Und auch Einwohner in den Stadtteilen in Hamburg werden zur Kasse gebeten.

Parken in Hamburg: Nächste Umfrage

Zurzeit schlägt das Bewohnerparken mit 65 Euro für Hamburger zu Buche. Nicht ausgeschlossen, dass es in Zukunft deutlich mehr wird. Im Vergleich zu anderen Städten ist die Hansestadt noch günstig.

Bevor das Bewohnerparken in einem Stadtteil eingeführt wird, werden die Bewohner befragt. Hamburg ging dabei jetzt den nächsten Schritt: Neue Umfragen wurden gestartet.

Bewohnerparken in Hamburg-Fuhlsbüttel von 9 bis 20 Uhr. Foto: IMAGO / Hanno Bode

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Und zwar geht es dieses Mal um Uhlenhorst, Hohenfelde und Borgfelde. Sprechen sie sich die Menschen dort für das Bewohnerparken aus?

Der Landesbetrieb Verkehr (LBV) startete laut Mitteilung am 25. Juli mit einer Online-Befragung für Bewohner im süd-östlichen Alsterumland. 

Alle Volljährigen aus dem geplanten Bewohnerparkgebiet werden persönlich vom LBV angeschrieben. In dem persönlichen Schreiben erhalten die Bewohner den Link zur Umfrage (https://t1p.de/nzLs) sowie ihre individuellen Zugangsdaten. Direkt nach Erhalt können sie sich bis einschließlich 26. August 2022 an der Online-Umfrage beteiligen.


Daten und Fakten über Hamburg:

  • Das Stadtgebiet der Hansestadt ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

Parken in Hamburg: Gute Erfahrungen in anderen Stadtteilen

Die heutige Parksituation im geplanten Bewohnerparkgebiet wurde im Auftrag des LBV systematisch erfasst. Das Ergebnis der Erhebung bestätigt, dass insgesamt eine sehr hohe Parkraumauslastung in dem Gebiet zu verschiedenen Uhrzeiten vorhanden war.

An mehreren Tagen zeigten unterschiedliche Straßenzüge zu verschiedenen Uhrzeiten Parkraumauslastungen von teilweise über 100 Prozent. Eine Belegung über 100 Prozent entsteht durch illegal abgestellte Fahrzeuge. Dies führe laut der Behörde nicht selten zu „einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit.“


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In der Woche sollen dort 30 Prozent der Parkenden vor- und nachmittags ortsfremd sein.

In anderen Teilen der Stadt hatte man positive Erfahrungen mit dem Bewohnerparken gemacht, dort nahm der „Parkdruck“ spürbar ab. Es liegt also jetzt an den Bewohnern von Uhlenhorst, Hohenfelde und Borgfelde, eine Entscheidung zu treffen.