Aida-Fans sorgten sich um Schiff – jetzt gibt es diese Neuigkeiten

Die „Aida Prima“.
Die „Aida Prima“.
Foto: picture alliance / Hinrich Bäsemann | Hinrich Bäsemann

Der Suez-Kanal war zuletzt wegen der Blockade durch das Container-Schiff „Ever Given“ in den Schlagzeilen. Es gab sogar die Sorge, dass der gesamte Welthandel lahmgelegt werden könnte. Schiffe stauten sich, doch mittlerweile ist der Rückstau vorbei, alles fährt wieder. Auch ein Schiff der Aida nahm vor ein paar Tagen Kurs auf den Suez-Kanal in Ägypten.

Und zwar handelte es sich um die „Aida Prima“. Wegen der Probleme im Suez-Kanal sorgten sich die Fans in Sozialen Netzwerken und befürchteten, es könnte lange dauern, bis das Schiff diesen endlich passieren kann.

Aida Prima im Mittelmeer

Tatsächlich verharrte die „Aida Prima“ diese Woche eine Weile vor dem Suez-Kanal, ehe sie ihn dann doch durchfahren konnte. Inwiefern die Wartezeit an den Nachwirkungen durch die Blockade lag, ist aber unklar.

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Mittlerweile befindet sich der Dampfer im Mittelmeer und wird laut des Portals „Schiffe und Kreuzfahrten“ Marseille ansteuern. Danach geht es nach Skagen in Dänemark zum Beladen, um den Dienst beginnen zu können. Da Kreuzfahrten nach wie vor ohnehin so gut wie unmöglich durchzuführen sind, hat die „Aida Prima“ noch Zeit für ihren Trip.

Das Unternehmen musste zuletzt wieder einige Reisen absagen und wollte eigentlich im April wieder mehr Fahrten aufnehmen, doch daraus wurde mal wieder nichts.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Containerschiff-Reedereien mit Problemen

Weniger Zeit als die Aida haben hingegen die Containerschiff-Reedereien. Die 1,5 Wochen Suez-Kanal-Probleme wirken noch nach. Seeschiffe müssen wegen der Corona-Pandemie in den Häfen teils sehr lange auf das Laden oder Löschen ihrer Ladung warten.

Vor allem in Nordamerika führten ein hohes Ladungsaufkommen verbunden mit einer coronabedingt geringen Produktivität in den Häfen sowie Kapazitätsengpässen bei der Bahn und Lastwagen zu teils erheblichen Verzögerungen, sagte der Vorstandschef der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, Rolf Habben Jansen.

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Kritisch sei die Lage auch in Nordeuropa – und dort vor allem in den großen Häfen wie Rotterdam und Southampton. Auch in deutschen Häfen gebe es Verspätungen, doch die seien überschaubar, sagte Habben Jansen. Die vor rund eineinhalb Wochen aufgelöste Blockade des Suezkanals habe die ohnehin schon stark strapazierte Lieferkette noch mehr belastet. (rg mit dpa)