Aida: An Bord stürmen die meisten Menschen diesen Ort – mit Folgen

Die „Aida Perla“.
Die „Aida Perla“.
Foto: IMAGO / Andre Lenthe

An Deck der Aida-Schiffe hat jeder Urlauber so seine Lieblingsplätzchen. Die einen verbringen gerne Zeit auf ihrem Balkon, andere wiederum auf den Liegestühlen am Pool – oder aber, so viel Ehrlichkeit muss sein: An einer der Bars oder im Restaurant.

Auf zwei Aida-Schiffen gibt es sogar einen weiteren speziellen Ort, der die Menschen wie einen Magneten anzieht. Die Reederei selbst beschreibt ihn als „Highlight“. Bei seinem Anblick werden das viele mit Sicherheit nachvollziehen können.

Aida zeigt stimmungsvolles Bild

„Der Infinity Pool ist der perfekte Spot für Sonneauf- und untergänge, oder?“, fragt das Unternehmen zu einem geposteten Bild, das die Aussicht aus besagtem Pool zeigt: Links das Schiff, rechts die unendlichen Weiten des Meeres und dazwischen die Wolken, die sich im Sonnenuntergang pink verfärben.

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Da die Ränder des Beckens aus Glas und damit durchsichtig sind, sollen die Passagiere den Eindruck haben, das warme Wasser im Becken gehe „nahtlos in Ozean und Himmel“ über, wie die Reederei auf ihrer Webseite schreibt.

Man könne also „scheinbar bis zum Horizont schwimmen“. Die Infinity Pools gibt es an Bord der „Perla“ und „Prima“ und sind bei den Gästen sehr beliebt. „Toller Pool, beste Aussicht“, kommentiert zum Beispiel ein Mann. „Sehr schönes Bild“, schreibt ein zweiter Mann.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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„Da habe ich gestern noch drin gesessen“, berichtet eine Frau. Und eine andere Reisende kündigt an: „Da setze ich mich morgen rein.“ Sehr oft wird das Becken auch als „Lieblingsplatz“ bezeichnet. Einziger Nachteil: Die Pools sind nicht sonderlich groß.

Großer Andrang bei Aida

Nur eine Handvoll Menschen findet darin Platz. Da der Ort aber so begehrt ist, kommt es oft zu langen Wartezeiten. „Nur leider ist es dort wie mit Liegenreservieren“, bedauert eine Frau. „Die langen Wartezeiten kann ich nur bestätigen“, schließt sich ein Urlauber an. „Irgendwann gibt man auf.“

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Das Anstehen, um ein paar Minuten im Wasser verweilen zu können scheint also einigen Passagieren doch zu viel des Guten. Doch ein Mann hat einen Geheimtipp: „Du musst zur Essenszeit hingehen“, schreibt er. So konnte er im September zwei Mal den Sonnenuntergang aus dem Pool heraus genießen.

Wirbel gab es bei der Aida zuletzt wegen einer besonderen Regelung, die für Kinder in diesem Winter gilt. Während manche Eltern stinksauer sind, rufen andere zur Gelassenheit auf. >>> Hier mehr dazu. (lh)