„Mein Schiff“ muss zwei Reisen absagen – der Grund ist nicht Corona und macht Fans stinksauer

Für die Urlauber, die sich auf die Reise mit der „Mein Schiff 4“ gefreut haben, gibt es eine bittere Enttäuschung.
Für die Urlauber, die sich auf die Reise mit der „Mein Schiff 4“ gefreut haben, gibt es eine bittere Enttäuschung.
Foto: picture alliance / NurPhoto

Diese Neuigkeiten kommen unerwartet für viele Gäste der „Mein Schiff 4“ von Tui Cruises.

Vor allem seit der Corona-Pandemie gehören gecancelte Kreuzfahrt-Reisen zwar quasi zur Tagesordnung, doch nun gibt es einen Fall, bei dem Fans der „Mein Schiff“-Flotte kein Verständnis zeigen.

„Mein Schiff“ verchartert den Dampfer in 2022

Wie Tui Cruises laut „Schiffe und Kreuzfahrten“ bereits am Freitag mitgeteilt hat, müssen zwei Kreuzfahrten der „Mein Schiff 4“ im kommenden Jahr abgesagt werden.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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Konkret geht es um die Kurzreise mit Kopenhagen und Göteborg vom 9. bis 13. Mai 2022 und die Fahrt nach Norwegen mit Trondheim vom 13. bis zum 24. Mai 2022.

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Der Grund: Das Unternehmen hat das Kreuzfahrtschiff laut „Schiffe und Kreuzfahrten“ in diesem Zeitraum verchartert. Das bedeutet, dass der Dampfer vermietet wurde, zum Beispiel an Firmen.

„Mein Schiff“-Fans reagieren wütend

Weil die Mitfahrt von regulären Gästen bei Charter-Fahrten nicht möglich ist, müssen diese Fahrten ausfallen. Das ist für die betroffenen Kunden ziemlich ärgerlich, denn sie hatten sich sicherlich bereits auf diese Fahrten gefreut.

Daher sind die Reaktionen in den sozialen Netzwerken auch alles andere als positiv. „Ja, die Absage trifft uns nach zwei Corona-Absagen. Jetzt das. Wieder die Vorfreude zerstört“, schreibt zum Beispiel eine Frau.

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Und ein anderer betroffener Gast findet: „Das ist eine Unverschämtheit den Gästen gegenüber, die diese Reise schon gebucht haben. So vergrault man sich auch noch die letzten Fans. Frechheit!“ (mk)