Aida schmeißt Kreuzfahrtpläne um – es betrifft richtig viele Reisen

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

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Erst streicht „Mein Schiff“ ganze Routen aus dem Kreuzfahrt-Programm (MOIN.DE berichtete) und jetzt langt auch Aida nochmal ordentlich in das Programm.

Und das betrifft gleich ein Drittel der gesamten Aida-Flotte. Für Fans der Konkurrenz hingegen bietet die Reederei mit ihren Änderungen eine attraktive Alternative. Doch auch Urlauber, die eine Reise entlang der gestrichenen Ziele bereits gebucht hatten, scheinen von den neuen Häfen nicht abgeneigt zu sein.

Aida streicht Häfen im östlichen Baltikum

Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der angespannten Lage in Russland haben sämtliche Reedereien schon vor einigen Wochen die russischen Häfen aus ihrem Programm genommen.

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Nun sieht Aida davon ab, auch andere Häfen in der Ostsee länger anzusteuern. Beliebte Häfen im östlichen Baltikum werden die „Mar“, „Nova”, „Vita” und „Diva” vorerst also nicht mehr anlaufen.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Stattdessen geht es auf der Reise nach Kopenhagen (Dänemark), Oslo (Norwegen) oder Göteborg (Schweden). Seit Tui Cruises die Skandinavien-Reise vor kurzem komplett aus dem Programm gestrichen hat, dürften diese Destinationen auch für treue Anhänger der „Mein Schiff”-Flotte interessant klingen.

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Eine Aida-Reise fällt komplett weg!

Nämlich die Reise der „Aida Diva“, die eigentlich vom 7. bis 14. Mai hätte stattfinden sollen. „Aus operativen Gründen“ heißt es auf der Homepage von Aida.

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Natürlich sollen auch diese Gäste nicht fallen gelassen werden. Demnach bietet Aida den Betroffenen an, ihre Reise umzubuchen und somit auf andere andere Kreuzfahrt aus dem Urlaubsprogramm bis Oktober 2023 zu setzen. Für eine Umbuchung kommt die Reederei den Passagieren mit einem attraktiven Bordguthaben entgegen, dessen Höhe von der Länge der Reise abhängen solle.

Aida: Absagen werfen Fragen auf

In den sozialen Netzwerken hält sich der Frust der Urlauber in Grenzen. Viele, die sich auf eine Reise ins Baltikum gefreut hatten, können sich mit den neuen Zielen arrangieren. Einige sind sogar begeistert und schwärmen von den schönen Städten auf den Routen.

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Vielen stellt sich allerdings auch die Frage, welche Häfen sich auf den Routen denn nun genau ändern? Auf der Homepage sind noch nicht alle Routen einzusehen. Die Reisen der „Mar“ für Sommer 2022 werden beispielsweise mit „Norwegens Fjorde ab Warnemünde” oder „Skandinavische Städte mit Stockholm” angepriesen.

Wer also Lust hat eine Reise zu buchen, die für Überraschungen sorgt, könnte dort beherzt zuschlagen. (kl)