Aida: Trotz Krise gibt es eine gute Nachricht – Reederei hat ein großes Vorhaben

Endlich mal wieder positive Nachrichten für Aida-Fans.
Endlich mal wieder positive Nachrichten für Aida-Fans.
Foto: imago images/Laci Perenyi

Endlich mal positive Nachrichten für Aida-Fans!

Nachdem in den vergangenen Wochen etliche geplante Kreuzfahrten abgesagt wurden, kommt Aida jetzt mit einer erfreulichen Meldung.

Aida: Neues Schiff sticht 2021 in See – mit Gästen an Bord

Es geht um die „Aida Cosma“, den neuen Riesen-Dampfer des Unternehmens, der mit Flüssiggas betrieben wird. Derzeit befindet sich das Schiff im Bau und soll 2021 zur Jungfernfahrt in See stechen. Das Schwesterschiff der „Aida Nova“ soll beachtliche 337 Meter messen.

In der aktuellen Ausgabe von „Aida Cares“ verrät das Kreuzfahrt-Unternehmen: „In 2021 wird ,Aida Cosma', das zweite LNG-Kreuzfahrtschiff von ,Aida Cruises', erstmals Gäste an Bord begrüßen. In 2023 ist die Auslieferung des dritten Neubaus durch die Meyer Werft in Papenburg geplant.“

+++ Aida-Fans stellen sich diese eine Frage: „Warum?“ +++

Aida: Mehr nachhaltige Kreuzfahrten

Doch das ist längst nicht alles. Aida-Präsident Felix Eichhorn hat ein klares Ziel vor Augen und der lautet: emissionsneutrale Kreuzfahrten. „Neben dem Einsatz von Flüssigerdgas (LNG), erforschen wir bereits heute die Nutzung emissionsneutraler Treibstoffe, z.B. aus regenerativen Energien“ sagt Eichhorn.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Die Nutzung von LNG ist aktuell die umweltfreundlichste Lösung im Schiffsbetrieb. Dadurch wird der Ausstoß von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, Stickoxide und CO2-Emissionen werden nachhaltig reduziert.

+++ Aida-Chef macht großes Versprechen – ob er DAS halten kann? +++

Gibt es 2030 das erste emissionsneutrale Schiff?

„Wir engagieren uns für den weiteren Aufbau des Landstromangebots, nicht nur in Hamburg, Rostock und Kiel, sondern auch in anderen Destinationen. 2021 ist der Einsatz von Batterien an Bord von ,Aida Perla' und Brennstoffzellen auf ,Aida Nova' geplant. Unser Ziel ist weiterhin 2030 das erste emissionsneutrale Schiff in Dienst zu stellen“, sagt der Aida-Präsident.

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Die Zeichen dafür stehen jedenfalls gut, denn nach einem Jahr zieht das Unternehmen eine erste positive Bilanz: „Durch das neue Schiffsdesign, die Nutzung von LNG sowie weiterer Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches im Hotel-, Gastronomie- und Freizeitbereich konnte der CO2-Ausstoß pro Person und Tag an Bord von ,Aida Nova' in 2019 um rund 55 Prozent auf 27 Kilogram gegenüber dem Flottendurchschnitt des Geschäftsjahres 2018 (59,8 kg) gesenkt werden.“

Ein wichtiger Schritt für das Unternehmen und die Umwelt. Ob sich weitere Kreuzfahrt-Gesellschaften ein Beispiel dran nehmen werden? (oa)