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Aida: Mann will Kreuzfahrt machen – aber die Crew lässt ihn nicht aufs Schiff

Aida

Fünf spannende Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen

Als ein Gast an Bord der „Aida Mar“ gehen wollte, kam der Schock: Kein Zutritt für den Passagier, die Crew hinderte ihn am Boarding.

Da sich seine Frau bereits auf der Aida befand, durchlebte Detlef M. eine wahre Odyssee, um doch noch an Bord zu gelangen, von der er MOIN.DE nun berichtete.

Aida: Pech für den Reisenden

Im Sommer dieses Jahres wollte sich Detlef M. eigentlich auf der „Aida Mar“ entspannen, doch bereits beim Check-in war Schluss. Der Personalausweis war abgelaufen und ausgerechnet den Reisepass hatte der Mann auch noch vergessen. Der Crew blieb nichts anderes übrig, als ihn zurückzuweisen.

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Hier begann das Abenteuer von Detlef M., denn seine Frau soll bereits an Bord des Schiffs gewesen sein, wie er unserer Redaktion berichtet. Auf Nachfrage bei der Crew habe ihm aber niemand weiterhelfen können.


Daten und Fakten über Aida Cruises:

  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 13 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

Allein musste Detlef M. sich auf die Suche nach einer Lösung machen und zum Unglück kam dann auch noch Pech dazu. Die Bundespolizei und das Einwohnermeldeamt aus seiner Heimat konnten dem Mann nicht helfen, auch das lokale Einwohnermeldeamt in Warnemünde hatte bereits geschlossen.

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Aida: „Tourist-Information Warnemünde“ wird zum Urlaubsretter

Hilfe fand er schließlich bei der Tourismuszentrale in Warnemünde, berichtet er. Von dort aus machte er sich auf Anraten eines Mitarbeiters auf den Weg zum Büro der Bundespolizei am „Cruise Center“, nur wenige Meter vom Schiff entfernt.

Dort bekam Detlef M. einen vorläufigen Personalausweis ausgestellt. Vom Security-Personal konnte er dann zu seiner Frau an Bord gelassen werden und von dort aus endlich auf Reisen gehen.

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Aida: Fehlende Unterstützung der Crew sorgt für Empörung beim Gast

Auch wenn die Reederei an dem Vergessen des Reisepasses und dem Ablaufen seines Personalausweises gewiss keine Schuld trägt, zeigte sich der Passagier empört.


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Insbesondere weil das Personal ihn trotz Nachfrage ihn nicht über das nur wenige Meter entfernte „Cruise Center“ informiert habe.

Ohne den Einsatz des Mitarbeiters von der Touristeninformation in Warnemünde hätte er seine Reise jedenfalls nicht antreten können, erklärte Detlef M. unserer Redaktion.

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Ist ja noch mal gut gegangen. Und so schnell wird ihm das wohl nicht noch einmal passieren. Der neue Ausweis gilt ja nun auch erst mal ein paar Jahre.