Veröffentlicht inNorddeutschland

Aida, „Mein Schiff“ und Co.: Wie Urlauber hier tricksen, sollte besser geheim bleiben

Tür Kabine Mein Schiff
Nicht nur in„Mein Schiff“-Kabinen wird fleißig getrickst – auch auf Schiffen von Aida Cruises und Co. kennt man sich aus. Foto: picture alliance / Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB | Soeren Stache

Alles mögliche wird heutzutage perfektioniert – sogar der Kreuzfahrt-Urlaub. Auch wenn die Unternehmen für alles mögliche an Bord sorgen, so nimmt der eine oder andere Reisende bei Aida, „Mein Schiff“ und Co. Gegenstände mit, um sich das Leben zu erleichtern.

Wie sinnvoll das ist, muss jeder selbst bewerten. Unter Kreuzfahrt-Fans bei Aida, „Mein Schiff“ und Co. verkehren so einige Tricks, die mindestens sehr kreativ sind.

Aida, „Mein Schiff“ und Co.: Irre Tricks

In Internet-Foren tauschen sich Urlauber aktuell darüber aus, was sie so mit an Bord nehmen, um sich den Alltag zu erleichtern. „Lifehacks“ nennt man so etwas im neumodernen Sprachgebrauch auch. Sie sind teilweise sehr nützlich, teilweise aber auch eher unnötig.

So bittet zum Beispiel eine Kreuzfahrt-Urlauberin vor Fahrtantritt andere Reisende um Tipps. Von ein paar Tricks, wie man es sich an Bord von Aida, „Mein Schiff“ und Co. gemütlich machen kann, hat sie schon gehört.

+++„Mein Schiff“ holte gerade diese alte Regel zurück an Bord – und kippt sie nach wenigen Tagen wieder+++

Kreuzfahrt: „Mein Schiff“ und Aida fahren im Hafen von Hamburg aneinander vorbei.
Kreuzfahrt: „Mein Schiff“ und Aida fahren im Hafen von Hamburg aneinander vorbei.
Foto: IMAGO / Manngold

„Mein Schiff“: Kreuzfahrt-Gäste fahren auf diese Spezialität an Bord ab – „Wie heiraten“

Handtuchklammern zum Beispiel, damit das Handtuch nicht von der Liege verrutscht oder weggeweht wird. Auch kann man Liegen damit reservieren. Eine Sache, die auf Kreuzfahrt-Schiffen besonders unbeliebt ist. So etwas sollten sich Passagiere also gut überlegen.

Sind die Klammern Wohlstandsverwahrlosung oder wirklich nötig? Die Meinungen darüber dürften auseinander gehen. Sie sind auf jeden Fall nicht das Einzige, was der moderne Kreuzfahrt-Passagier mit an Bord nimmt. Auch von einem ominösen Klebeband ist immer wieder die Rede.

Warum Menschen es im Gepäck haben? Es soll Kabinen geben, bei denen sich die Klimaanlage nicht ausstellen lässt. Das stört anscheinend viele Reisende beim Schlafen. So berichten zum Beispiel Kreuzfahrt-Urlauber davon, dass sie schon Klebeband-Rückstände auf den Klimaanlagen von ihren Vorgängern in den Kabinen entfernen mussten. Andere berichten, sie würden einfach Kissen davorstopfen.

Die Kreuzfahrt-Unternehmen wie Aida, „Mein Schiff“ und Co. sind von solcherlei Modifizierungen ganz sicher nicht begeistert…

—————

Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 13 Schiffen
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

—————

Aida, „Mein Schiff“ und Co.: „Wofür denn?“

Weitere Passagiere berichten, sie würden sich Knofpzellenbetriebene Teelichter mitnehmen – damit es abends auf dem Balkon romantischer ist…

Wie in den Foren klar wird, sind auf der anderen Seite aber auch viele Kreuzfahrt-Reisende erstaunt, was ihre Mitmenschen da so mit an Bord nehmen. „Wir hatten gar nix dabei – wofür denn?“, fragt eine Person zum Beispiel.

Eine Kabine auf der „Mein Schiff 2“.
Eine Kabine auf der „Mein Schiff 2“.
Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Robert Schmiegelt/Geisler-Fotopress

—————

Mehr News zu Aida und „Mein Schiff“:

—————

Es gibt natürlich noch eine ganze Fülle anderer Dinge, die weniger skurril sind und trotzdem hilfreich sein können. Dazu gehören zum Beispiel Mehrfachstecker.

Viele weitere Passagiere berichten, sie würden nur gute Laune mit an Bord von Aida, „Mein Schiff“ und Co. nehmen – oder einfach gar nichts an kleinen Gegenständen, die einem den Urlaub vermeintlich einfacher machen.