Aida-Gäste müssen Schiff verlassen – dann geht der Horror weiter

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

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Der Ärger für die Passagiere der „Aida Nova“ geht weiter!

Am Sonntag hatte Kapitän Jens Janauscheck per Borddurchsage bekanntgegeben, dass die ursprünglich an Silvester startende Kreuzfahrt abgebrochen wird (MOIN.DE berichtete). Am Montag verließen dann alle Passagiere planmäßig das Aida-Schiff. Doch damit war der Horror noch lange nicht zu Ende.

Aida-Passagiere stranden am Flughafen

Am Flughafen angekommen, nahm das Chaos weiter seinen Lauf. Es zeigte sich laut des Portals „Schiffe und Kreuzfahrten“, dass die Airlines und der Flughafen mit dem hohen Gästeaufkommen massiv überfordert waren.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 13 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere

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Das führte dazu, dass selbst in der Nacht zu Dienstag noch nicht alle Passagiere der „Aida Nova“ einen Rückflug nach Hause bekommen hatten. Ein Teil sei daraufhin in Hotels untergebracht worden – andere hingegen seien am Flughafen sozusagen gestrandet.

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Konkret handelt es sich laut des Berichts wohl um mehrere Maschinen von Tui Fly, die verschiedene Ziele in Deutschland anfliegen sollten.

Aida-Passagiere sollen erst am Dienstag zurückfliegen können

Auch am frühen Dienstagmorgen war die Situation noch nicht besser. Wie „Schiffe und Kreuzfahrten“ weiter berichtet, hätten die Gäste die Information erhalten, sich selbst Essen und Trinken organisieren zu müssen. Erst ab 12 Uhr sollten wieder Flieger starten.

Währenddessen hat die „Aida Nova“ noch am Montag den Hafen von Lissabon verlassen und befindet sich auf dem Weg nach Barcelona. Dort soll sie am 7. Januar eintreffen.

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Nachdem die Reederei die Reisen am 5., 8. und 12. Januar abgesagt hat, wird die nächste Kreuzfahrt mit dem LNG-Schiff der Kussmundflotte wohl am 15. Januar ab Gran Canaria starten. (mk)