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Aida: Planänderung wegen Sturmtief – „Nadia“ sorgt für eine außergewöhnliche Reise

Aida: Planänderung wegen Sturmtief – „Nadia“ sorgt für eine außergewöhnliche Reise

© imago images/Priller&Maug, penofoto

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

Das Sturmtief „Nadia“ hat auch den Kreuzfahrt-Bereich nicht im Stillen gelassen. Die Aida erwischte es ordentlich – die Folgen sind spürbar.

Eines ist sicher: Diese Reise hatten sich die Menschen anders vorgestellt. Dafür werden sie den Ausflug mit der Aida aber so schnell nicht vergessen!

Aida: Umplanungen kommen öfter vor

Umplanungen gibt es auf der Route der „Aida Prima“ immer mal wieder. Das Flottenschiff fährt auf der sogenannten „Metropolenroute“ in Nordwesteuropa, startet und endet dabei jeweils in Hamburg.

Doch die eigentlichen Ziele in Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden konnten schon des Öfteren nicht wie geplant angefahren werden – oft aufgrund der Pandemie-Situation. Bei Umplanungen wird der Aufenthalt an einem anderen Ort verlängert um eine gute Alternative zu schaffen.

+++ Aida zeigt exklusive Bilder von Bord der „Cosma“! So spektakulär sieht es an Bord des neuen Riesen-Schiffes aus +++

Notfall-Plan für die „Aida Prima“

Pünktlich zum Sturmwochenende sollte die „Aida Prima“ erneut in Hamburg ablegen. Doch das Kussmundschiff konnte wegen Sturmtief „Nadia“ nicht wie geplant am Samstag (29.01.) losfahren. Das Brückenteam der Aida entschied aus Sicherheitsgründen in Hamburg zu bleiben und erst am nächsten Tag (Sonntag, 30.01.) die Hansestadt zu verlassen.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Somit sorgte Sturmtief „Nadia“ auch für die Kreuzfahrer für spürbare Konsequenzen: Der Aufenthalt in Zeebrügge wurde gänzlich gestrichen und durch einen Seetag ersetzt. Letztendlich bleibt der Kurzreise mit der „Aida Prima“ dann nur noch der Aufenthalt in Le Havre erhalten.

Laut Aussagen von „Kreuzfahrt Aktuelles“ seien starke Winde immer wieder ein Hindernis für die Schiffe, sodass die Fahrpläne entsprechend geändert werden müssen. Ein Kreuzfahrtschiff bietet eben eine große Windangriffsfläche.

Aida: Eine unvergessliche Reise für die Passagiere

Start und weiterer Aufenthalt in Hamburg – das ist wohl anders gelaufen als die Urlauber sich erhofft haben. Mittlerweile ist das Kussmundschiff aber auf der Nordsee unterwegs. Ein Mann teilte als Kommentar auf der Facebook-Seite der Aida:

„Wir schwanken gerade mit der ‚Aida Prima‘ durch die Nordsee. Das Schiff schwankt von links nach rechts und ohne sich festzuhalten kann man nicht laufen. Viele sind in der Kabine und das ist auch besser so.“

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Unvergesslich und hoffentlich mit einer schönen Wende: Bleibt zu hoffen, dass die Reisenden noch eine entspannte und gesunde Zeit auf der Aida erleben können. (lfs)