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Aida: Dieses Getränk will scheinbar keiner trinken – trotzdem ist es überall

Kultig, prozentig und verhasst. Ein echter Aida-Klassiker ist seit Beginn der Kussmund-Kreuzfahrt mit dabei. Und scheinbar will ihn keiner…

© IMAGO / Martin Wagner / CHROMORANGE /

Aida: Fünf spannende Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen

Kreuzfahrten sind bei Passagieren beliebt, da sie einen Rundum-Sorglos-Urlaub bieten. Einer der bekanntesten Kreuzfahrt-Anbieter ist Aida Cruises. Wir präsentieren Dir die fünf spannendsten Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen.

„Mmmh ich finde Wein lecker – ich bin kein Kenner, doch ich bin ein Feinschmecker“, brummt es derzeit im Radio, dem Nummer-1 Hit „Friesenjung“ samt Otto Waalkes-Unterstützung sei Dank. Auf Aida Schiffen sieht man das offenbar ähnlich, Kritik an den feinen Tropfen an Bord gibt’s aktuell reichlich.

Der Grund: Aida-Gäste mit feinem Gaumen haben offenbar genug von einer Getränke-„Plörre“, die angeblich flottenweit in Gläsern landet…

Aida: „Nicht trinkbar“

Für viele ist es Kult, es erinnert an Zeiten, in denen Aida-Schiffe noch „Club-Schiffe“ hießen und es ist billig. Ein Getränk, dass es seit Anbeginn der Kussmund-Kreuzfahrten gibt und das nun erneut harte Kritiker auf den Plan ruft: der hauseigene Tischwein.

„Nicht trinkbar“, „wirklich miese Qualität“ und nur für Menschen ohne Geschmack sei der Tischwein, hieß es bereits im vergangenen Jahr (>>>hier mehr). Jetzt zeigen bemerkenswert viele Aida-Gäste erneut Unbehagen, und das beim bloßen Anblick der Glaskaraffen, in denen der Tischwein an Bord zu finden ist. Dabei hat der zugegebenermaßen nicht-ganz-so-edle Wein viele, viele Liebhaber.


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Aida: Frisch aus dem Tank

Schließlich ist der Aida-Tischwein nicht ohne Grund seit 1996 Teil der Bord-Repertoires. Dass hier nicht die unter sanfter Sonne über Hängen französischer Privat-Weinbergen gereifte Traube im Glas landet, sollte klar sein. Beim Karaffen-Klassiker handelt es sich um sogenannten „Cuvée“, also einen Verschnitt verschiedener Weine. Gezapft wird der aus großen Tanks an Bord.

Da könne man alle Karaffen an Bord alleine austrinken, behaupten Aida-Liebhaber immer wieder in einschlägigen Foren. Dennoch ist die Abscheu groß, einige wollen sogar schon Soft-Drinks nachgegossen haben, um den „Chateau Karaff“ überhaupt trinkbar zu machen. Man sei besseres gewohnt, und man habe das auch verdient, moniert es. Einziger Pluspunkt: In den Buffet-Restaurants der Flotte ist der Tischwein gratis.


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Vielleicht verschwindet er auch deshalb nicht von den Tischen. Denn nicht selten finden sich laut Aida-Passagieren „Tischweinsäufer“ zu regelrechten Gelagen ein, um keine Getränkepakete erwerben zu müssen…(wir berichteten). Wohl bekomm’s.