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Aida: Kreuzfahrer außer sich! Wichtiger Service fällt aus – und nichts passiert

Aida

Fünf spannende Fakten zum Kreuzfahrt-Riesen

Da bereiten sich Kreuzfahrt-Gäste auf ihre Reise vor, und dann geht doch so einiges schief. Ein Aida-Reisender, der anonym bleiben will, machte sich nun Luft zu einem Problem, das auch etliche Mitreisende auf die Palme brachte.

Denn auf einer Reise gab es einen Ausfall, der so manchem Passagier die Aida-Kreuzfahrt zumindest zeitweise gehörig verdüsterte…

Aida: Stille, die niemand haben will

Was war los an Bord? Auf Aida-Schiffen gibt es in der Regel Geräte, die Reisenden mit Nachwuchs ihren Trip merklich erleichtern: Babyphones. Die praktischen Helfer sind Standard in vielen Haushalten mit Nachwuchs – und auch an Bord oft Gold wert.

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Immerhin müssen Eltern ihren Nachwuchs so nicht ständig überwachen. Melden sich Babys in der Kabine ohne Aufsicht, wissen sie direkt Bescheid und können handeln.


Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe

Aida: Ausfall „auf unbestimmte Zeit“

Doch auf der „Aida Cosma“ fielen laut des Reisenden alle Babyphones „auf unbestimmte“ Zeit aus, wie der Passagier in sozialen Netzwerken preisgibt. Das Abendprogramm und Restaurantbesuche seien so ausgefallen.

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Die Möglichkeit, ein eigenes Babyphone über das bordinterne Internet zu verbinden, seien von Mitarbeitern der „Cosma“ abgelehnt worden, heißt es.

Den Nachwuchs allein auf der Kabine lassen – für viele ein No-Go. (Hier eine Kabine auf der Aida Aura). Foto: IMAGO / Jens Koehler

Aida: Ein allgemeines Problem?

Sofort sammelten sich Leidensgenossen und schildern, es handele sich um ein „allgemeines Problem“ auf Aida-Schiffen. Etliche Gäste machten ähnliche Erfahrungen und zeigen sich besorgt.

Einfach das Baby allein in der Kabine zu lassen, kommt für viele nicht in Frage. Und auch ein eigenes Babyphone für den Notfall halten viele nicht für ausreichend.

Einige Kreuzfahrer geben an, mitgebrachte Babyphones hätten in der Vergangenheit nicht angeschlagen, trotz Internetverbindung – denn man fliege zu oft aus dem Netz.


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Aida: Wilde Tipps und reichlich Gegenwind

Doch auch Unverständnis schlägt der Person, die den Beitrag auf Facebook verfasste, entgegen. Man könne ein Baby doch problemlos mit ins Restaurant mitnehmen und Aida-Schiffe seien doch ohnehin familienfreundlich, lautet ein Kommentar, der reichlich Zustimmung findet.

Lösungsvorschläge, wie „abwechselnd nach dem Baby gucken“ oder Kinder auch zu einer abendlichen Party einfach mitzunehmen, finden ebenfalls viel Anklang – und sorgen wiederum für scharfen Gegenwind: Kinder allein in der Kabine lassen, ist für zahlreiche Urlauber ein absolutes No-Go.

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Eine Diskussion, die wohl noch lange anhalten wird – und eine Lösung des Problems ist offenbar ebenfalls in weiter Ferne.

Aida Cruises ließ eine Anfrage von MOIN.DE zur Situation an Bord der „Cosma“ bislang unbeantwortet.