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Amrum: Was hier am Strand angespült wurde, ist ziemlich eklig – „Roch stark“

Einen ungewöhnlichen Fund hat es am Strand von Nebel auf Amrum gegeben.Besucher auf der Nordsee-Insel machten Fotos von dem toten Tier und teilten sie online. Ein beißender Gestank zog über den Strand auf Amrum. Amrum: Dieser Fund macht Menschen traurigAuf dem Foto einer Frau ist ein angespülter Wal zu sehen, der bereits tot war. „Der Walkadaver roch […]

Sylt
© Kathy Soe

Einen ungewöhnlichen Fund hat es am Strand von Nebel auf Amrum gegeben.

Besucher auf der Nordsee-Insel machten Fotos von dem toten Tier und teilten sie online. Ein beißender Gestank zog über den Strand auf Amrum.

Amrum: Dieser Fund macht Menschen traurig

Auf dem Foto einer Frau ist ein angespülter Wal zu sehen, der bereits tot war. „Der Walkadaver roch stark, selbst die Möwen gingen nicht mehr dran“, heißt es in dem Beitrag.

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Die Überreste des toten Tieres hätten bereits mehrere Tage im Bereich der Inseln Sylt, Föhr und Amrum im Wasser getrieben, berichtete der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag unter Berufung auf den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz in Tönning.

Sylt
Auf Amrum ist dieser Walkadaver angespült worden. Foto: Kathy Soe

Das ist Amrum:

  • Amrum ist eine nordfriesische Insel.
  • Sie liegt südlich von Sylt und westlich von Föhr und gehört zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.
  • Mit einer Fläche von 20,46 Quadratkilometern ist sie nach Sylt, Föhr und Pellworm die viertgrößte Insel dieser Inselgruppe.
  • Amrum liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
  • In den drei Gemeinden (Nebel, Norddorf und Wittdün) mit den fünf Inseldörfern leben etwa 2.300 Einwohner.
  • Hauptwirtschaftszweig ist der Fremdenverkehr. 2016 wurden insgesamt 1,29 Millionen Übernachtungen registriert.

Der Kadaver sei im Strandbereich von Nebel angespült worden. Weil dem Wal der Kopf fehle und die Verwesung bereits fortgeschritten sei, solle durch eine Gewebeprobe im Institut für Terrestrische und Aquatische Widltierforschung in Büsum (Kreis Dithmarschen) zumindest die Walart ermittelt werden.


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Dem Bericht zufolge wurde der Kadaver bis zur Entsorgung in einem Container gelagert. (dpa mit mae)