Camping an der Ostsee: Endlich! HIER sind schon bald wieder alle willkommen

Die Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern dürfen bald wieder Gäste empfangen. (Symbolbild)
Die Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern dürfen bald wieder Gäste empfangen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Frank Molter

Auf diese Nachricht haben viele Camping-Fans sehnsüchtig gewartet! Eine weitere beliebte Urlaubsregion öffnet nach langem Zögern endlich wieder für Touristen.

Ab dem 4. Juni dürfen Menschen aus ganz Deutschland wieder Camping-Urlaub an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern machen. Das verkündete Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwochabend nach einem Gipfel zum Tourismus mit Vertretern von Landesregierung und Ferienwirtschaft.

Camping an der Ostsee: Rügen und Usedom öffnen für Besucher

Dauercamper aus anderen Bundesländern dürfen bereits ab diesem Freitag (28. Mai) wieder anreisen. Auch Tagestouristen aus dem eigenen Bundesland können ab dem 28. Mai wieder Urlaub machen.

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Ab 11. Juni sind dann Tagestouristen im ganzen Land willkommen. Wie auch in Schleswig-Holstein benötigen Besucher bei der Einreise einen negativen PCR- oder Antigen-Test und müssen am dritten Tag ihres Aufenthaltes erneut einen negativen Test vorlegen.

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Daten und Fakten zu Mecklenburg-Vorpommern:

  • Mecklenburg-Vorpommern ist das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland
  • 1,6 Millionen Menschen leben in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mecklenburg-Vorpommern zählt insgesamt 337 Kilometer Außenküste
  • Mit Heiligendamm hat Mecklenburg-Vorpommern den ältesten Seebadeort Deutschlands (gegründet 1793)
  • In Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, leben 96.000 Menschen
  • Rostock ist mit über 208.000 Einwohnern die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern
  • Rügen, die größte Insel Deutschlands, gehört zu Mecklenburg-Vorpommern

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Mecklenburg-Vorpommern ist nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein das letzte Küstenland, das für Touristen öffnet. Für den verspäteten Restart hatte es im Vorfeld viel Kritik gegeben. Unter anderem wurde kritisiert, dass Betreiber von Campingplätzen, Hotels und Ferienwohnungen das sonst sehr lukrative Pfingstgeschäft nicht nutzen konnten.

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10 Reise-Tipps für die Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Camping in MV: Enttäuschung bei Platzbetreibern

Auch der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland zeigt sich enttäuscht von der späten Öffnung. „Allgemeine Meinung ist, dass der Saisonstart im Vergleich zu den anderen Bundesländern, die höhere Inzidenzwerte als wir haben, zu spät kommt“, sagte Pressesprecher Gerd Scharmberg gegenüber MOIN.DE.

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„Die Hoffnungen auf eine frühere Öffnung sowohl der Gäste, als auch der Betreiber, wurde leider nicht erfüllt, so dass es in den letzten zwei Wochen eine große Zahl von Stornierungen und Umbuchungen von Pfingsten bis Mitte Juni gegeben hat, die jetzt aufzuholen wären.“ Die zögerlichen Buchungen der letzten zwei Tagen ließen jedoch noch kein Aussage zu, so Scharmberg.

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Ab Mitte Juni seien viele Plätze vor allem an der Mecklenburgischen Seenplatte und in Vorpommern-Rügen nach aktueller Buchungslage sehr voll. Ob es Anfang des Monats zu einem Ansturm kommt, könne nicht vorhergesehen werden, da sich viele Gäste aufgrund der späten Kommunikation des Saisonstartes umorientiert hätten.

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Die Buchungslage sei laut Scharmberg aber dennoch gut. Wer also einen Camping-Urlaub an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern plant, sollte sich zügig nach einem Platz umschauen. (mik)