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Camping: Platz will mit Werbung Urlauber locken – doch das geht nach hinten los

Camping

Tipps und Tricks für deinen Urlaub.

Camping war auch in diesem Sommer wieder ein absoluter Renner in Sachen Urlaub. Einfach den Wohnwagen hinters Auto spannen, das Wohnmobil befüllen oder schnell das Zelt und seine Liebsten ins Auto laden – herrlich einfach.

Doch zu den Camping-Begleitern gehört auch nicht selten ein vierbeiniges Familienmitglied. Auf einem Platz ist das nun allerdings nicht mehr willkommen. Nun bricht eine hitzige Debatte aus. Sollte der Hund zukünftig zuhause bleiben müssen?

Hunde beim Camping – ja, nein, vielleicht?

Ein Camping-Platz in Österreich wollte eigentlich nur ein bisschen Werbung machen. Zu den schönen Fotos der Anlage schrieben die Betreiber des Platzes „Camping Brunner am See“ allerdings unter anderem: „Ab 1. Januar 2023 werden leider keine Hunde mehr aufgenommen.“ Die Ankündigung des Platzes in Kärnten am Millstätter See löst eine hitzige Diskussion aus.

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Viele Hundebesitzer reagieren sauer: „Wo mein Hund nicht erwünscht ist gehe auch ich nicht hin“, schreibt ein Camping-Fan. Andere Camper sind vor allem verwirrt.


Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Die Urlauber schlafen in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • In den meisten Ländern Europas ist Camping außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.

„Das Problem liegt ja bekanntlich immer am Ende der Leine“, schreibt ein Mann. Das vermuten die meisten. „Seit Corona haben sich auf jeden Fall mehr Leute Hunde zugelegt, die keine Ahnung haben und die Hunde nicht erzogen kriegen“, findet ein weiterer.

Doch auch die Hinterlassenschaften der Hunde sind für manche ein Problem auf den Camping-Plätzen. „Ich bin selber Hundebesitzer. Finde es persönlich unmöglich, dass überall Hundehäufchen liegen – richtig ekelig sowas. Häufchen-Tüten gibt es mittlerweile an jeder Ecke und passen sehr gut in jede Hosentasche“, heißt es von einer weiteren Person auf Facebook.


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Die Camping-Fans scheinen in der Diskussion auf keinen gemeinsamen Nenner zu kommen. Einige können sich Camping-Urlaub ohne ihre liebsten Vierbeiner nicht vorstellen, andere wollen Hunde auf den Plätzen nicht mehr sehen. Doch zum Glück gilt das Hunde-Verbot ja nur vereinzelt auf Camping-Plätzen.