Camping an der Ostsee: Mann macht schrecklichen Fund – „Kaum auszuhalten“

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Eigentlich wollte ein Mann einen schönen Camping-Urlaub auf Rügen an der Ostsee erleben, doch dann machte er einen schockierenden Fund am Strand.

Dieses Erlebnis an der Ostsee, wird er nach seinem Camping-Trip sicherlich nicht mehr vergessen.

Camping an der Ostsee: Erschreckender Fund

Beim Spazieren machte der Mann am Strand von Drewoldke auf Rügen die Entdeckung in einem Bereich von rund 300 Metern. Als er die Körper drei toter Kegelrobben fand, haben diese vermutlich schon einige Tage dort gelegen.

So war es nicht nur der Anblick selbst, der den Camper erschreckt habe, sondern besonders der Verwesungsgrad, der sich auch im Geruch bemerkbar gemacht haben soll.

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Gegenüber der „Ostsee-Zeitung“ spricht er über sein Erlebnis. Er erzählt: „Die liegen dort bestimmt schon seit zehn Tagen. Der Verwesungsgeruch ist sehr stark. Wenn Ostwind kommt, ist der Geruch auf dem Campingplatz kaum auszuhalten.“

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10 Tipps für Urlaub an der Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Schlimme Wendung beim Camping-Urlaub an der Ostsee

„Mittlerweile haben sich andere Tiere an den Kadavern zu schaffen gemacht. Die Augen fehlen, die Körper sind angefressen“, sagt der Urlauber. Knapp zwei Meter lang waren die Kadaver der Tiere.

Er handelte direkt, indem er über den Campingplatzbetreiber Hilfe rief. Verschiedene Behörden, Polizei und Feuerwehr schienen aber nicht zuständig gewesen zu sein, wie auch sonst niemand, erzählt der Camper.

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Beim Deutschen Meeresmuseum seien die Funde aber bekannt gewesen. Tom Bär, unter anderem in der Abteilung vom Totfundmonitoring eingesetzt, gab dies zur „Ostsee-Zeitung“ zu Wort.

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Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Die Urlauber schlafen in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • In den meisten Ländern Europas ist Camping außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.
  • Über zehn Millionen Deutsche betreiben ab und zu Camping oder Caraving, fast zwei Millionen sogar häufig.
  • Besonders beliebt bei den Deutschen für einem Campingurlaub ist das eigene Land, gefolgt von den wärmeren Mittelmeerländern Italien und Frankreich.
  • 2020 gab es in Deutschland 2.862 Campingplätze mit einer Anzahl von etwa 209.000 Stellplätzen.
  • Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden auf deutschen Campingplätzen etwa 34 Millionen Übernachtungen gezählt.
  • Davon waren etwa 2,2 Millionen Übernachtungen von ausländischen Gästen. Die Hälfte dieser Übernachtungen wurde dabei von Niederländern getätigt, gefolgt von Gästen aus der Schweiz und aus Belgien.
  • Etwa sieben Prozent der Ausländer wählen bei einem Besuch in Deutschland einen Campingplatz als Unterkunftsform.

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Camping an der Ostsee wird zum schlimmen Erlebnis

In diesem Fall scheint es aber eine komplizierte Situation gewesen zu sein, die eine spezielle Bergung voraussetzte. „Die Tiere befinden sich an einem ungünstigen Standort, der schwer zu erreichen ist“, erzählt Bär. „Da sie sehr schwer sind, wäre es auch für uns gefährlich, sie zu bergen.“

Camper als Hilfspersonal? Klingt verrückt, aber die haben sich in dieser Situation tatsächlich angeboten. Doch auch für sie sei es zu gefährlich, sodass entschieden wurde, die Tiere der Natur zu überlassen.

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„Sie sind auch schon so weit verwest, dass man mit Untersuchungen nicht mehr viel entdecken kann“, sagt der Museumsmitarbeiter der „Ostsee-Zeitung“.

Leider ist ein solcher Fund nicht selten. Wer einen Kadaver an einem Ostsee-Strand entdeckt, kann sich an das Bereitschaftstelefon des Deutschen Meeresmuseums unter der Nummer 03831 26 50 33 33 wenden. Bei lebendigen Funden ist es die Nummer 0173 968 82 67. (lfs)