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Camping boomt, fiese Abzocken auch! Bei diesen Tricks solltest du im Urlaub aufpassen

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

Die Camping-Saison hat wieder begonnen und wie in den Vorjahren, zieht es Urlauber vermehrt auf Camping-Plätze.

Doch mit mehr Camping-Urlaubern kommt es auch zu mehr Abzocken. Damit du nicht auf diese Tricks reinfällst, solltest du folgende Tipps beachten:

Camping: Egal wo, diese Regel gilt immer

Fahrräder sind auch im Urlaub treue Begleiter und bringen ihre Besitzer durch die Natur an ihr Ziel. Umso ärgerlicher ist es da natürlich, wenn sie ausgerechnet im Urlaub geklaut werden.

Deshalb gilt, ob am Supermarkt, am Strand oder auf dem Camping-Platz: Fahrräder sollten immer abgeschlossen sein. Wenn es auf dem Camping-Platz die Möglichkeit gibt, die Drahtesel sogar in einen Schuppen oder ähnliches zu stellen, sollten Urlauber diese auf jeden Fall nutzen.

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Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • Über zehn Millionen Deutsche betreiben ab und zu Camping oder Caraving, fast zwei Millionen sogar häufig.
  • Besonders beliebt bei den Deutschen für einem Campingurlaub ist das eigene Land, gefolgt von den wärmeren Mittelmeerländern Italien und Frankreich.
  • 2020 gab es in Deutschland 2.862 Campingplätze mit einer Anzahl von etwa 209.000 Stellplätzen.
  • Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden auf deutschen Campingplätzen etwa 34 Millionen Übernachtungen gezählt.

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Diebstahl auf dem Camping-Platz

Und auch in der eigenen Parzelle sollten Gäste Vorsichtsmaßnahmen treffen. Denn so nachbarschaftlich die meisten Camping-Plätze auch sind, zu Diebstählen kommt es dennoch von Zeit zu Zeit.

Urlauber sollten Wertgegenstände deshalb sicher aufbewahren. Eine Website warnt sogar davor, dass Trickbetrüger Camper durch Ablenkungsmanöver um ihre Wertsachen bringen würden.

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Camping: So gehen Betrüger vor

Die Betrüger würden bei der Parzelle beispielsweise nach Mehl oder ähnlichem fragen. Und während der Camper dann nach dem gefragten Gegenstand suche, könne sich der Betrüger alles greifen, was gerade so herumliege.

Vor eben diesem Trick warnt die Website auch schon auf der Fahrt in den Urlaub. Insbesondere auf Gaststätten sollten Urlauber deshalb auf sich und ihre Sachen achtgeben.

Camping-Abzocke startet schon vor dem Urlaub

Aber auch bevor der Camping-Urlaub überhaupt startet, können Camper schon abgezockt werden. Beispielsweise bei falschen Angeboten von Wohnmobilen. Diese Masche kostet Betrugsopfern immer wieder viel Geld (hier mehr dazu).

Und auch vermeintliche Camping-Ausbauten versprechen manchmal mehr, als sie halten können. In Eutin wurde erst vor wenigen Monaten ein Mann von der Polizei festgenommen, weil ihm gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen werde.

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Camping-Urlauber wurden um ihr Geld gebracht

Wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten, hätte der Geschäftsführer diverse Verträge für den vermeintlichen Ausbau von Fahrzeugen zu Wohnmobilen abgeschlossen. Kunden hätten dafür bereits Anzahlungen geleistet. Aber der Geschäftsführer habe die Anzahlungen statt für die Umbauten für sich selbst benutzt und seine Kunden somit um ihr Geld gebracht.

Wer dieses Jahr Campen gehen möchte, sollte sich die Angebote für Wohnmobile und ähnliches demnach sehr genau angucken, bei der Fahrt in den Urlaub auf sich achtgeben und auch auf dem Camping-Platz auf sein Hab und Gut aufpassen.

Alles wird teurer – so sparst du beim Camping

Aber auch wenn man nicht abgezockt wird, können Camping-Urlaube teurer als geplant werden. Schließlich steigen aktuell sowohl die Benzin- und Lebensmittelpreise und auch die Stromkosten gehen an die Decke.

Wer die Camping-Idylle also so sparsam wie möglich genießen möchte, sollte sich seine Ausrüstung in der Nebensaison oder gebraucht kaufen, um Anschaffungskosten zu sparen.

Außerdem sollten Reisende Vorräte mitnehmen, weil Lebensmittel auf dem Camping-Platz häufig noch einmal teurer sind als im heimatlichen Supermarkt.

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Camping-Urlaub kann kommen!

Und zu guter Letzt können Camper auch überlegen, ob sich „Campcards“ mit Rabatt-Aktionen für sie lohnen, wie der ADAC sie beispielsweise anbietet.

Der Camping-Traum wird dann dank der Vorsichtsmaßnahmen nicht zum Albtraum und kann auch trotz steigender Lebenserhaltungskosten so günstig wie möglich gehalten werden. (fk)