Veröffentlicht inNorddeutschland

Edeka auf Sylt führt diese Neuheit ein – und löst große Debatte aus! „Schlimm“

Sylt

Fünf überraschende Fakten zur Insel

Ein Mann war bei Edeka in List auf Sylt einkaufen und entdeckte eine Neuheit, die ihn persönlich offenbar begeisterte.

Er machte ein Foto bei Edeka und erzählte anderen davon. Einige Sylt-Liebhaber finden die Neuheit „bitter“, andere sind sogar wütend.

Edeka auf Sylt: Neuheit begeistert Kunden

In der Edeka-Filiale in List können Kunden „smart“ einkaufen, berichtet der Mann in einer Facebook-Gruppe. „Es funktioniert supereinfach – man nimmt sich den ‚Smart Shopper‘ (Einkaufswagen mit Scanner und Bildschirm) – und scannt das Produkt, welches man einkaufen will. Danach legt man es in den Wagen“, so der begeisterte Mann.

+++ Nordsee: Frau beobachtet Strandbesucher – und wird stinksauer +++

Wenn die Kunden fertig sind, gehen sie mit dem „Smart Shopper“ zum Terminal, an dem sie bezahlen wollen, scannen die Nummer des Terminals – gehen auf „Bezahlen mit Karte und Bargeldlos“. Dann wird der Kassenbon ausgedruckt. Kunden können den Terminalbereich verlassen, indem sie den Bezahlbeleg/Quittung scannen. Der komplette Einkauf wird ohne Kontakt mit Mitarbeitern abgeschlossen.

Edeka auf Sylt
Die Edeka-Filiale in List auf Sylt (Archivfoto). Foto: IMAGO / Arnulf Hettrich

Die Neuheit kann den Menschen viel Zeit an der Kasse sparen. Doch manche Gruppenmitglieder finden es „traurig“ und haben dafür mehrere Gründe.


Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Die Insel Sylt ist vor allem für ihre Kurorte Westerland, Kampen, Wenningstedt und den ca. 40 Kilometer langen Sandstrand im Westen bekannt
  • Zahlreiche Gebiete auf und um Sylt sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Auf der Insel gibt es allein zehn Naturschutzgebiete

Edeka auf Sylt: Problem für ältere Menschen?

Unter dem Beitrag meint eine Frau: Ich finde es traurig. Anonymes Einkaufen, unpersönlicher geht es kaum. Wo kommt unsere Gesellschaft noch hin? Nichts gegen einen gewissen Fortschritt, aber wo bleiben die zwischenmenschlichen Beziehungen, die netten Gespräche, der Austausch? Wenn unsere Entwicklung, der sogenannte Fortschritt, so weitergeht, tun mir kommende Generationen leid.“

„Das ist schlimm bei Menschen über 60, die könnten Schwierigkeiten damit haben“, begründet eine Frau, warum sie gegen „SmartShopper“ ist. Doch es gibt noch einen Grund: „So werden immer mehr Menschen arbeitslos“, spricht ein Mann vielen aus der Seele. Allerdings herrscht aktuell in vielen Branchen eher Personalmangel, wovon auch der Einzelhandel vielerorts nicht gefreit ist. Da kann eine solche Erfindung helfen.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung


Mehr aus Sylt lesen:


Manche Kunden befürchten, dass es in ein paar Jahren überall in Supermärkten solche „Smart Shopper“ geben wird.