Fehmarn: Einheimische beobachtet eine wilde Szene! „Oh Gott“

„Hier ist noch so viel Natur vorhanden“, sagt eine Einheimische über die Insel Fehmarn.
„Hier ist noch so viel Natur vorhanden“, sagt eine Einheimische über die Insel Fehmarn.
Foto: picture alliance / rtn - radio tele nord

„Hier ist noch so viel Natur vorhanden“, sagt die Insulanerin Angela Kaspari zu MOIN.DE über ihre Heimat Fehmarn. Das sei einer der Gründe, weshalb sie vor vier Jahren dorthin gezogen sei. Aktuell ist es zudem auch noch verhältnismäßig ruhig auf Schleswig-Holsteins einziger Ostsee-Insel.

Wegen des Übernachtungsverbots können schon seit vielen Monaten nicht so viele Menschen auf die Insel kommen, wie es sonst der Fall wäre. Letztes Jahr, als die Inzidenzwerte noch gen Null tendierten, buchten die Menschen teilweise wie verrückt Fehmarn-Urlaub (MOIN.DE berichtete).

Fehmarn: Wilde Entdeckung auf der Arbeit

Aktuell ist man mehr unter sich an der Ostsee – sieht man mal von den Tagestouristen oder Zweitwohnungsbesitzern ab, die sich trotz allem auf den Weg machen.

Auf ihrer Arbeit auf Fehmarn machte die Insulanerin Angela Kaspari diese Woche eine wilde Entdeckung, die es in der Form zuletzt auch schon auf anderen Insel gegeben hatte. Fotos davon teilte sie sogleich mit anderen Insulanern und Fehmarn-Fans auf Facebook.

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„Heute morgen auf Arbeit gesehen“, schreibt sie dazu. Auf den Bildern zu sehen ist Damwild (Damhirsche), das gemütlich über die Pflastersteine bei ihrem Arbeitsplatz schlendert, ganz nah an einem Gebäude dran.

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

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Fehmarn: „Wunderschön“

„Oh Gott.. ich weiß nicht was du arbeitest, ich finde es aber wunderschön“, heißt es in den Antworten. Damwild, das den Menschen ziemlich nahe kommt, scheint auf der Insel nicht unbedingt eine Seltenheit zu sein, wie sich aus Beiträgen von anderen Fehmaranern erkennen lässt.

Manche berichten gar, dass die Tiere regelmäßig bei ihnen vor der Tür stünden oder über ihre Höfe laufen würden. Selbst auf einer Terrasse sollen sich manche sonnen.

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„Ich liebe diese Tiere“, sagt Angela Kaspari, die solche Entdeckungen in ihrer Heimat öfter macht.

Fehmarn: Damwild auch auf vielen anderen Inseln

Zuletzt hatte sich auch eine Frau auf Usedom über ähnlichen tierischen Besuch gefreut (hier mehr dazu). Für viel Aufmerksamkeit sorgte zu Beginn des Jahres zudem Damwild auf der Nordsee-Insel Norderney.

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Info: Damhirsche

  • Der Damhirsch, von Jägern auch Damwild genannt, ist ein mittelgroßer Hirsch
  • Charakteristisch ist das Schaufelgeweih der männlichen Tiere und das gefleckte Sommerfell
  • Damhirsche sind tagaktiv und leben bevorzugt in offenen Landschaften, in denen sich kleine Waldpartien mit landwirtschaftlichen Flächen abwechseln

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Dort spazierten die Tiere über die Strandpromenade, die sonst eigentlich von vielen Touristen bevölkert wird.

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Fast 30.000 mal wurde das Video auf Twitter aufgerufen. „Ohne Touris steht die Insel Kopf“, kommentierte der Nutzer, der es hochgeladen hatte. (rg)