Fehmarn: Diese Ruine auf der Ostsee-Insel macht Menschen traurig – „Ganz, ganz schlimm“

Das „Haus des Gastes“ auf Fehmarn.
Das „Haus des Gastes“ auf Fehmarn.
Foto: picture alliance/dpa | Markus Scholz

Die meisten Urlaubsorte, die die Touristen in Scharen besuchen, wie die Insel Fehmarn sind gepflegt und gut in Schuss gehalten. Ausnahmen gibt es trotzdem.

Auf Fehmarn zum Beispiel ist ein Gebäude seit Jahren dem Verfall preisgegeben. Der Anblick macht Einheimische und Urlauber gleichermaßen betroffen.

Fehmarn: Gebäude verfällt

Es geht um eine Ruine am Südstrand. Ein Foto eines heruntergekommenen Gebäudes wurde auf Facebook geteilt mit den Worten „Schön ist anders! Auch das ist Fehmarn.“ Die weiße Fassade des Gebäudes ist teilweise abgeblättert oder hat sich verfärbt und kaputte Fensterscheiben weisen auf den fortschreitenden Verfall des Bauwerkes hin.

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

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Bei dem Gebäude handelt es sich um das „Haus des Gastes.“ Bereits seit 15 Jahren ist es verwaist. Im Sommer sollte auf der West-Terrasse die „Son of a Beach Lounge“ auf 300 Quadratmetern Außenfläche ins Leben gerufen werden. Doch die gesamte Fläche von 25.000 bleibt weiterhin unbenutzt (MOIN.DE berichtete).

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Fehmarn-Fans sind traurig

Den aktuellen Zustand der sich selbst überlassenen Bauruine finden viele Insel-Fans traurig. Unter dem Facebook Beitrag mit dem Foto der Ruine kommentierte eine Frau: „Schlimm! Ganz, ganz schlimm.“ Eine andere bringt ihre Trauer mit „oh je“ zum Ausdruck.

Eine gebürtige Fehmarnerin äußert sich ebenfalls mit klaren Worten zu dem Foto. „Wirklich sehr schade“, kommentiert sie den Zustand. Außerdem kritisiert sie: „Was hier wirklich versäumt wird, ist der Erhalt von solchen Gebäuden!“ Eine andere Einwohnerin fragt empört: „Wartet man, dass es von selber zusammenfällt?“

Andere wiederum beschweren sich darüber, dass das „Haus des Gastes“ unter Denkmalsschutz steht. „Denkmalschutz an der falschen Stelle“, schreibt ein Mann. Ein anderes Bauwerk wäre deutlich schützenswerter gewesen, findet er. Ein anderer drückt es noch drastischer aus: „Ein Schandmal und kein Denkmal.“ Ihm ist das Gebäude offensichtlich ein richtiger Dorn im Auge.

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10 Tipps für Urlaub an der Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Wichtige Frage auf Fehmarn

Ob Denkmalschutz oder nicht, um es mit den Worten einer Insel-Liebhaberin zu sagen: „Das steht schon so lange rum und vergammelt.“

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Wie die Frau, könnte man sich deshalb fragen: „Warum macht man daraus nicht was Schönes?“ Sie schlägt eine Spielfabrik vor. Das wäre doch zumindest Mal ein Anfang. (fk)