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Fehmarn: Werbung für Urlaub an der Ostsee geht so richtig schief – schuld ist ein peinliches Foto

Fehmarn

So schön ist die Sonneninsel

Als der Küsten-Liebhaber die Zeitung aufschlug, dürfte er seinen Augen kaum getraut haben. Denn was ihm da mit einer Werbe-Anzeige für Fehmarn entgegen kam, ist wirklich dubios.

Mittlerweile zieht der peinliche Foto-Patzer rund um Fehmarn seine Kreise in den sozialen Netzwerken – und sorgt für reichlich Gelächter. Was ist da bloß schief gelaufen?

Fehmarn: Das war nix

„Das darf nicht war sein“, heißt es schlicht unter dem Beitrag – und doch ist es wahr. In einem Heft wird eine Weihnachts-Reise nach Fehmarn beworben. Fünf Tage ab 649 Euro, Busreise enthalten und viel mehr. „Weihnachten auf Fehmarn“ werden angepriesen.

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

Passend zum winterlichen Reisedatum ist das Foto einer schneeträchtigen Kulisse eingebaut. Blöd: Zu sehen ist nicht Fehmarn, wie auch der Ersteller des Facebook-Beitrags sofort erkannte.

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Das Panorama zeigt den Graswarder, eine Halbinsel vor Heiligenhafen. Graswarder ist sicher auch eine Reise wert, liegt immerhin direkt an der Ostsee-Küste – mit der Insel Fehmarn hat das alles aber herzlich wenig zu tun.

Nicht Fehmarn, aber auch schön: Der Graswarder vor Heiligenhafen. Foto: IMAGO / imagebroker

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Gelächter rund um Fehmarn

Klar, dass das für Gelächter sorgt. Da suchten Urlauber auf Fehmarn die Ansicht auf dem Foto wohl vergeblich, merkt eine Frau an, und trifft voll ins Schwarze. Denn Bilder sind nicht nur für jeden (Amateur-)Fotografen im Urlaub das A und O, auch vor der Buchung will man schließlich was sehen, oder?


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Fehmarn: Urlaub mal anders

Gerade Reise-Anbieter sollten natürlich wissen, wohin sie ihre Gäste schicken – Heiligenhafen sei zwar nicht so weit hergeholt wie Oktober-Fest-Werbung mit asiatischer Bebilderung, wie ein Mann anmerkt. Trotzdem ein peinlicher Patzer.

Das hier trotzdem jemand bucht, ist natürlich nicht auszuschließen…vielleicht gönnen sich Urlauber ja erst einen Trip nach Fehmarn über Weihnachten und starten auf dem Graswarder ins neue Jahr…wer weiß?